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Der Traum von der Einheit der Wissenschaft

Verleihung des Gerda Henkel Preises 2020

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Prof. Dr. Lorraine Daston, eine der weltweit führenden Wissenschaftshistorikerinnen, war von 1995 bis 2019 Direktorin am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin. Zuvor lehrte sie an renommierten Universitäten wie Harvard, Princeton, Göttingen und Chicago. Ihr Forschungsfokus liegt auf dem Phänomen „Wissenschaft“, dessen Wurzeln in Staunen und Neugierde zu finden sind, die bereits Aristoteles als Grundlage wissenschaftlichen Wissens ansah. Daston kombiniert philosophische Fragestellungen mit historischer Kontextualisierung, um grundlegende Kategorien der Wissenschaft wie Naturgesetz, Rationalität und Objektivität sowie wissenschaftliche Praktiken wie Beobachtung, Messung und Experiment in ihrer historischen Dimension zu untersuchen. Ihr umfangreiches Werk reicht thematisch und zeitlich von der Frühen Neuzeit bis ins 21. Jahrhundert und umfasst Aspekte wie die Wunderkammern des Barock und wissenschaftliche Quantifizierung. Ihre Publikationen zeichnen sich durch analytische Schärfe, tiefes Fachwissen und klare Argumentation aus. Daston hat mit ihren innovativen Forschungen nicht nur ihr Fach, sondern auch die Geisteswissenschaften nachhaltig beeinflusst und ihre Themen für aktuelle Debatten über Wahrheit und Beweis fruchtbar gemacht. In einer Zeit, in der die Glaubwürdigkeit wissenschaftlicher Erkenntnisse zunehmend hinterfragt wird, sind ihre wissenschaftshistorischen Arbeiten von großer Relevanz.

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Der Traum von der Einheit der Wissenschaft, Lorraine Daston

Język
Rok wydania
2023
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Tytuł
Der Traum von der Einheit der Wissenschaft
Podtytuł
Verleihung des Gerda Henkel Preises 2020
Język
niemiecki
Wydawca
Rhema
Rok wydania
2023
ISBN10
3868870539
ISBN13
9783868870534
Seria
Opis
Prof. Dr. Lorraine Daston, eine der weltweit führenden Wissenschaftshistorikerinnen, war von 1995 bis 2019 Direktorin am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin. Zuvor lehrte sie an renommierten Universitäten wie Harvard, Princeton, Göttingen und Chicago. Ihr Forschungsfokus liegt auf dem Phänomen „Wissenschaft“, dessen Wurzeln in Staunen und Neugierde zu finden sind, die bereits Aristoteles als Grundlage wissenschaftlichen Wissens ansah. Daston kombiniert philosophische Fragestellungen mit historischer Kontextualisierung, um grundlegende Kategorien der Wissenschaft wie Naturgesetz, Rationalität und Objektivität sowie wissenschaftliche Praktiken wie Beobachtung, Messung und Experiment in ihrer historischen Dimension zu untersuchen. Ihr umfangreiches Werk reicht thematisch und zeitlich von der Frühen Neuzeit bis ins 21. Jahrhundert und umfasst Aspekte wie die Wunderkammern des Barock und wissenschaftliche Quantifizierung. Ihre Publikationen zeichnen sich durch analytische Schärfe, tiefes Fachwissen und klare Argumentation aus. Daston hat mit ihren innovativen Forschungen nicht nur ihr Fach, sondern auch die Geisteswissenschaften nachhaltig beeinflusst und ihre Themen für aktuelle Debatten über Wahrheit und Beweis fruchtbar gemacht. In einer Zeit, in der die Glaubwürdigkeit wissenschaftlicher Erkenntnisse zunehmend hinterfragt wird, sind ihre wissenschaftshistorischen Arbeiten von großer Relevanz.