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Midlife-Crisis

Von den feministischen Ursprüngen eines Männer-Klischees

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  • 336 stron
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Eine Neuerzählung der Lebensmitte beleuchtet das stereotype Bild des Mannes in der Midlife-Crisis, der sein Leben hinter sich lässt und mit einer neuen Freundin davonfährt. Doch diese Vorstellung ist nicht das einzige Narrativ. Der Begriff Midlife-Crisis hat feministische Wurzeln und wurde von der Journalistin Gail Sheehy in ihrem Bestseller Passages (1976) geprägt, um die Unzufriedenheit von Frauen mit traditionellen Rollen zu benennen. Die Midlife-Crisis als Neuanfang für Frauen, verbunden mit dem Aufbegehren gegen Geschlechterrollen, wurde in den 1970er- und 1980er-Jahren ein Konzept der Frauenbewegung. Im Laufe der Zeit wurde der Begriff jedoch von konservativen Psychologen und Experten umgedeutet und als männliches Phänomen interpretiert, das mit dem Ausstieg von Männern aus dem Familienleben assoziiert wird. Diese Umdeutung brachte anti-feministische Implikationen mit sich. Susanne Schmidt erzählt die fesselnde Geschichte dieser patriarchalen Aneignung eines ursprünglich feministischen Konzepts und regt zur Rückbesinnung auf das emanzipatorische Potenzial der Midlife-Crisis an.

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Midlife-Crisis, Susanne Schmidt-Wussow

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Midlife-Crisis
Podtytuł
Von den feministischen Ursprüngen eines Männer-Klischees
Język
niemiecki
Wydawca
Goldmann
Rok wydania
2023
Oprawa
miękka
Liczba stron
336
ISBN10
3442317258
ISBN13
9783442317257
Seria
Tagi
Opis
Eine Neuerzählung der Lebensmitte beleuchtet das stereotype Bild des Mannes in der Midlife-Crisis, der sein Leben hinter sich lässt und mit einer neuen Freundin davonfährt. Doch diese Vorstellung ist nicht das einzige Narrativ. Der Begriff Midlife-Crisis hat feministische Wurzeln und wurde von der Journalistin Gail Sheehy in ihrem Bestseller Passages (1976) geprägt, um die Unzufriedenheit von Frauen mit traditionellen Rollen zu benennen. Die Midlife-Crisis als Neuanfang für Frauen, verbunden mit dem Aufbegehren gegen Geschlechterrollen, wurde in den 1970er- und 1980er-Jahren ein Konzept der Frauenbewegung. Im Laufe der Zeit wurde der Begriff jedoch von konservativen Psychologen und Experten umgedeutet und als männliches Phänomen interpretiert, das mit dem Ausstieg von Männern aus dem Familienleben assoziiert wird. Diese Umdeutung brachte anti-feministische Implikationen mit sich. Susanne Schmidt erzählt die fesselnde Geschichte dieser patriarchalen Aneignung eines ursprünglich feministischen Konzepts und regt zur Rückbesinnung auf das emanzipatorische Potenzial der Midlife-Crisis an.