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Mit Wolkenkratzer und Handtasche

Eine Geschichte des Filmmuseums

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Museen und Ausstellungen waren früh Orte, an denen Filme öffentlich gezeigt wurden. Mit dem Aufkommen des Kinos als Hauptvorführstätte entstand der Wunsch nach eigenständigen Filmmuseen in verschiedenen Ländern. In den 1920er und frühen 1930er Jahren erlebten museale Film-Ausstellungen und die Diskussionen über Filmmuseen einen Höhepunkt. Im Rahmen kommerzieller, temporärer Ausstellungen wurden museografische Methoden angewandt, Exponate ausgewählt und Präsentationsformen erprobt. Die Konzepte der Ausstellungen in Europa und den USA sowie die teils kritischen Debatten waren stark von filmtheoretischen Ansätzen und der damaligen Filmkultur geprägt. Zudem entwickelten Technikmuseen eigene Filmabteilungen in ihren Dauerausstellungen. Trotz einer Vielzahl von Methoden waren die Einrichtungen durch grenzüberschreitende Vernetzungen beeinflusst. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte sich die museografische Methode der Cinémathèque française international durch. Die Ausstellung zum 60. Jubiläum des Kinos exportierte diese Methode in den 1950er Jahren, wodurch Besucher in München und Berlin eine spezifische Art des Ausstellens mit dem Begriff Filmmuseum verbanden. Das Deutsche Filmmuseum in Frankfurt am Main entstand im Bewusstsein der Bedeutung der Pariser Institution und berücksichtigte zugleich die Geschichte des Filmausstellens. Die Veröffentlichung ist im Open Access verfügbar.

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Mit Wolkenkratzer und Handtasche, Stephan Ahrens

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Mit Wolkenkratzer und Handtasche
Podtytuł
Eine Geschichte des Filmmuseums
Język
niemiecki
Rok wydania
2023
Oprawa
miękka
Liczba stron
379
ISBN10
3967078795
ISBN13
9783967078794
Seria
Tagi
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Museen und Ausstellungen waren früh Orte, an denen Filme öffentlich gezeigt wurden. Mit dem Aufkommen des Kinos als Hauptvorführstätte entstand der Wunsch nach eigenständigen Filmmuseen in verschiedenen Ländern. In den 1920er und frühen 1930er Jahren erlebten museale Film-Ausstellungen und die Diskussionen über Filmmuseen einen Höhepunkt. Im Rahmen kommerzieller, temporärer Ausstellungen wurden museografische Methoden angewandt, Exponate ausgewählt und Präsentationsformen erprobt. Die Konzepte der Ausstellungen in Europa und den USA sowie die teils kritischen Debatten waren stark von filmtheoretischen Ansätzen und der damaligen Filmkultur geprägt. Zudem entwickelten Technikmuseen eigene Filmabteilungen in ihren Dauerausstellungen. Trotz einer Vielzahl von Methoden waren die Einrichtungen durch grenzüberschreitende Vernetzungen beeinflusst. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte sich die museografische Methode der Cinémathèque française international durch. Die Ausstellung zum 60. Jubiläum des Kinos exportierte diese Methode in den 1950er Jahren, wodurch Besucher in München und Berlin eine spezifische Art des Ausstellens mit dem Begriff Filmmuseum verbanden. Das Deutsche Filmmuseum in Frankfurt am Main entstand im Bewusstsein der Bedeutung der Pariser Institution und berücksichtigte zugleich die Geschichte des Filmausstellens. Die Veröffentlichung ist im Open Access verfügbar.