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Kennen wir uns

Eine syrisch-deutsche Begegnung

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  • 204 strony
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Wer sind unsere Nachbarn? Kennen wir unsere Mitmenschen wirklich? Carsten Schmidt und Yahya Alaous begegnen sich auf einer langen Zugfahrt als Geschichtenerzähler, Familienväter und Beobachter ihrer Welten. „Medienwissenschaft in Syrien zu studieren ist wie Nautik zu studieren in einem Land ohne Häfen“, sagt Alaous. Schmidt erinnert sich an seine Kindheit im Gartenbaubetrieb seiner Großeltern, wo er mit Charme Gurken und Blumen verkaufte. „Mit der Wende änderten sich viele Dinge.“ Alaous berichtet von seinem Dorf ohne Moscheen und traditionellen islamischen Festen, wo verschleierte Frauen bis in die 90er selten waren. „Syrien zu verlassen war die schwerste Entscheidung, die ich je getroffen habe.“ Schmidt reflektiert über die „deutsche Identität“ 30 Jahre nach der Wiedervereinigung und erkennt, dass sich der Blick auf Deutschland gewandelt hat. „Das war nur „mein“ Rostock, nur meine Erfahrung. Die Stadt zeigt sich jedem anders.“ Er betont, dass die Stadt keine Schuld trägt. Alaous kritisiert die übertriebene Rhetorik zur Integration, als wäre sie eine „Sesam, öffne dich“-Formel, die alle Probleme Neuankommender löst.

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Kennen wir uns, Carsten Schmidt-Jochmann

Język
Rok wydania
2023
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Tytuł
Kennen wir uns
Podtytuł
Eine syrisch-deutsche Begegnung
Język
niemiecki
Rok wydania
2023
Liczba stron
204
ISBN10
3948156751
ISBN13
9783948156756
Seria
Tagi
Opis
Wer sind unsere Nachbarn? Kennen wir unsere Mitmenschen wirklich? Carsten Schmidt und Yahya Alaous begegnen sich auf einer langen Zugfahrt als Geschichtenerzähler, Familienväter und Beobachter ihrer Welten. „Medienwissenschaft in Syrien zu studieren ist wie Nautik zu studieren in einem Land ohne Häfen“, sagt Alaous. Schmidt erinnert sich an seine Kindheit im Gartenbaubetrieb seiner Großeltern, wo er mit Charme Gurken und Blumen verkaufte. „Mit der Wende änderten sich viele Dinge.“ Alaous berichtet von seinem Dorf ohne Moscheen und traditionellen islamischen Festen, wo verschleierte Frauen bis in die 90er selten waren. „Syrien zu verlassen war die schwerste Entscheidung, die ich je getroffen habe.“ Schmidt reflektiert über die „deutsche Identität“ 30 Jahre nach der Wiedervereinigung und erkennt, dass sich der Blick auf Deutschland gewandelt hat. „Das war nur „mein“ Rostock, nur meine Erfahrung. Die Stadt zeigt sich jedem anders.“ Er betont, dass die Stadt keine Schuld trägt. Alaous kritisiert die übertriebene Rhetorik zur Integration, als wäre sie eine „Sesam, öffne dich“-Formel, die alle Probleme Neuankommender löst.