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Begriffe, Fragen und Antworten zur Geschichte der Imperien

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Was führt zur Beschäftigung mit Imperien? Große Ereignisse der Weltgeschichte, wie die Auflösung des Warschauer Pakts und der Zusammenbruch der Sowjetunion 1991, regen Debatten über den Aufstieg, das Ende und die Rückkehr von Imperien an. Der Übergang der NATO vom Verteidigungs- zum Interventionsbündnis 1999 und ihre „Osterweiterung“ zwischen 1999 und 2004 sind ebenfalls prägend. Zudem spielt die machtpolitische Überdehnung der USA nach dem Kalten Krieg im Afghanistan-, Nahost- und Golfkonflikt eine zentrale Rolle, insbesondere nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001. Auch die EU als Währungsunion seit 2002 und ihre Erweiterung um dreizehn neue Mitgliedsstaaten bis 2013 sind relevant. Der Aufstieg neuer Weltmächte wie Brasilien, Indien und Südafrika sowie die Wiederkehr der russischen Großmacht seit 2000 sind zu berücksichtigen. Die Debatte über die neue Weltordnung, insbesondere durch Chinas Export- und Investitionsmacht im Rahmen der „neuen Seidenstraße“, hat das Interesse an Imperien neu entfacht. Eine lange Tradition der Geschichtsschreibung über Imperien existiert, erkennbar an Figuren wie Edward Gibbon, Leopold von Ranke und Paul Kennedy, die sich mit dem Niedergang, den Königreichen und dem Aufstieg und Fall großer Mächte befassten.

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Begriffe, Fragen und Antworten zur Geschichte der Imperien, Michael Gehler

Język
Rok wydania
2023
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Tytuł
Begriffe, Fragen und Antworten zur Geschichte der Imperien
Język
niemiecki
ISBN10
3948643881
ISBN13
9783948643881
Seria
Tagi
Opis
Was führt zur Beschäftigung mit Imperien? Große Ereignisse der Weltgeschichte, wie die Auflösung des Warschauer Pakts und der Zusammenbruch der Sowjetunion 1991, regen Debatten über den Aufstieg, das Ende und die Rückkehr von Imperien an. Der Übergang der NATO vom Verteidigungs- zum Interventionsbündnis 1999 und ihre „Osterweiterung“ zwischen 1999 und 2004 sind ebenfalls prägend. Zudem spielt die machtpolitische Überdehnung der USA nach dem Kalten Krieg im Afghanistan-, Nahost- und Golfkonflikt eine zentrale Rolle, insbesondere nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001. Auch die EU als Währungsunion seit 2002 und ihre Erweiterung um dreizehn neue Mitgliedsstaaten bis 2013 sind relevant. Der Aufstieg neuer Weltmächte wie Brasilien, Indien und Südafrika sowie die Wiederkehr der russischen Großmacht seit 2000 sind zu berücksichtigen. Die Debatte über die neue Weltordnung, insbesondere durch Chinas Export- und Investitionsmacht im Rahmen der „neuen Seidenstraße“, hat das Interesse an Imperien neu entfacht. Eine lange Tradition der Geschichtsschreibung über Imperien existiert, erkennbar an Figuren wie Edward Gibbon, Leopold von Ranke und Paul Kennedy, die sich mit dem Niedergang, den Königreichen und dem Aufstieg und Fall großer Mächte befassten.