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Investigating, Punishing, Agitating

Nazi Perpetrator Trials in the Eastern Bloc

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In den 1960er Jahren, etwa 15 Jahre nach Kriegsende, erlebten viele Staaten des Ostblocks eine zweite Welle von Gerichtsverfahren gegen NS-Verbrecher, die sich von den unmittelbar nach dem Krieg durchgeführten Prozessen unterschieden. Diese Verfahren fanden im Kontext des Kalten Krieges statt und erforderten einerseits eine Zusammenarbeit zwischen Ost und West, während sie andererseits von einer defensiven Haltung gegenüber dem jeweiligen politischen Gegner geprägt waren. Innerhalb des Ostblocks sollte durch ein abgestimmtes Vorgehen auf internationaler Ebene Einigkeit demonstriert werden, während nationale Interessen zu unterschiedlichen Wegen in der Strafverfolgung führten. Die in diesem Band versammelten Aufsätze befassen sich mit der Geschichte der Strafprozesse zu nationalsozialistischen Verbrechen in Ungarn, der DDR, Polen, der Tschechoslowakei und der Sowjetunion nach der „Tauwetterphase“. Sie untersuchen die Voraussetzungen und Besonderheiten dieser Verfahren, die geltenden Regeln, die verfolgten Ziele und den Stellenwert des Holocaust bei der Aufklärung der Verbrechen. Der Band ist vollständig in englischer Sprache verfasst.

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Investigating, Punishing, Agitating, Katharina Rauschenberger

Język
Rok wydania
2023
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Tytuł
Investigating, Punishing, Agitating
Podtytuł
Nazi Perpetrator Trials in the Eastern Bloc
Język
angielski
Wydawca
Wallstein
Rok wydania
2023
ISBN10
3835354906
ISBN13
9783835354906
Seria
Opis
In den 1960er Jahren, etwa 15 Jahre nach Kriegsende, erlebten viele Staaten des Ostblocks eine zweite Welle von Gerichtsverfahren gegen NS-Verbrecher, die sich von den unmittelbar nach dem Krieg durchgeführten Prozessen unterschieden. Diese Verfahren fanden im Kontext des Kalten Krieges statt und erforderten einerseits eine Zusammenarbeit zwischen Ost und West, während sie andererseits von einer defensiven Haltung gegenüber dem jeweiligen politischen Gegner geprägt waren. Innerhalb des Ostblocks sollte durch ein abgestimmtes Vorgehen auf internationaler Ebene Einigkeit demonstriert werden, während nationale Interessen zu unterschiedlichen Wegen in der Strafverfolgung führten. Die in diesem Band versammelten Aufsätze befassen sich mit der Geschichte der Strafprozesse zu nationalsozialistischen Verbrechen in Ungarn, der DDR, Polen, der Tschechoslowakei und der Sowjetunion nach der „Tauwetterphase“. Sie untersuchen die Voraussetzungen und Besonderheiten dieser Verfahren, die geltenden Regeln, die verfolgten Ziele und den Stellenwert des Holocaust bei der Aufklärung der Verbrechen. Der Band ist vollständig in englischer Sprache verfasst.