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Deutsch-jüdische Geschichten aus Niedersachsen. Katalog zur Dauerausstellung jüdischer Geschichte am Braunschweigischen Landesmuseum

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Ein Panorama niedersächsisch-jüdischer Geschichte erstreckt sich vom Beginn des Reformjudentums im 18. Jahrhundert in Seesen und Wolfenbüttel bis zur heutigen Gemeinde in Braunschweig. Trotz ihrer kleinen Zahl war die jüdische Bevölkerung in Deutschland Teil einer gemeinsamen Geschichte, die durch das Mit- und Gegeneinander von jüdischen und nichtjüdischen Gesellschaften geprägt ist. Die Annotation beleuchtet das Leben in einer oft ausgrenzenden und feindlichen nichtjüdischen Gesellschaft und bietet Einblicke in die Schicksale des 18. bis 21. Jahrhunderts, die von Unsicherheiten, Blütezeiten und Katastrophen gekennzeichnet sind. Im Mittelpunkt steht die Frage nach den Wechselbeziehungen zwischen den Gesellschaften, die immer wieder das „Andere“ in das „Eigene“ integriert haben. Bis heute wird das Streben nach Identität durch Antisemitismus und verschiedene Formen der Ausgrenzung beeinflusst. Die Sammlung des Braunschweigischen Landesmuseums, die über 1.000 Objekte umfasst und auf Schenkungen jüdischer Bürger zurückgeht, ist in Norddeutschland einzigartig. Zu den Höhepunkten zählen handgeschriebene barocke Gebetbücher und die nahezu vollständig erhaltene Inneneinrichtung der ehemaligen Hornburger Synagoge aus dem 18. Jahrhundert.

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Ein Teil von uns, Felicitas Heimann Jelinek

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Rok wydania
2023
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Tytuł
Ein Teil von uns
Podtytuł
Deutsch-jüdische Geschichten aus Niedersachsen. Katalog zur Dauerausstellung jüdischer Geschichte am Braunschweigischen Landesmuseum
Język
niemiecki
Wydawca
Wallstein
Rok wydania
2023
ISBN10
383535552X
ISBN13
9783835355521
Seria
Opis
Ein Panorama niedersächsisch-jüdischer Geschichte erstreckt sich vom Beginn des Reformjudentums im 18. Jahrhundert in Seesen und Wolfenbüttel bis zur heutigen Gemeinde in Braunschweig. Trotz ihrer kleinen Zahl war die jüdische Bevölkerung in Deutschland Teil einer gemeinsamen Geschichte, die durch das Mit- und Gegeneinander von jüdischen und nichtjüdischen Gesellschaften geprägt ist. Die Annotation beleuchtet das Leben in einer oft ausgrenzenden und feindlichen nichtjüdischen Gesellschaft und bietet Einblicke in die Schicksale des 18. bis 21. Jahrhunderts, die von Unsicherheiten, Blütezeiten und Katastrophen gekennzeichnet sind. Im Mittelpunkt steht die Frage nach den Wechselbeziehungen zwischen den Gesellschaften, die immer wieder das „Andere“ in das „Eigene“ integriert haben. Bis heute wird das Streben nach Identität durch Antisemitismus und verschiedene Formen der Ausgrenzung beeinflusst. Die Sammlung des Braunschweigischen Landesmuseums, die über 1.000 Objekte umfasst und auf Schenkungen jüdischer Bürger zurückgeht, ist in Norddeutschland einzigartig. Zu den Höhepunkten zählen handgeschriebene barocke Gebetbücher und die nahezu vollständig erhaltene Inneneinrichtung der ehemaligen Hornburger Synagoge aus dem 18. Jahrhundert.