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Heinrichs von Neustadt ›Gottes Zukunft‹

Erzählen vom Heil in der Volkssprache

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  • 288 stron
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Die Monografie untersucht umfassend die bislang in der Forschung marginalisierte religiöse Reimpaardichtung ›Gottes Zukunft‹ des Wiener Arztes Heinrich von Neustadt. Sie kontextualisiert das im ersten Viertel des 14. Jahrhunderts entstandene Werk und stellt die bekannte Überlieferung dar. Anhand exordialer, selbstreflexiver Passagen werden Inhalt und Aufbau der Dichtung sowie die Strategien des Autors zur Geltungssteigerung und Legitimation seines Schaffens herausgearbeitet. Im Zentrum stehen Analysen zur Transformation religiösen Wissens in der Volkssprache. Exemplarische Lektüren und close readings zu Inkarnation, Erlösung und Parusie untersuchen das Verhältnis von (literarisch gebrochener) »Theologie« und »heilsgeschichtlichem Erzählen«. Die Verfasserin betrachtet auch das Erzählen selbst, das zwischen affektiver Betrachtung und intellektueller Durchdringung oszilliert. Sie fragt nach der Funktion paränetischer, didaktischer und reflexiver Passagen gegenüber den erzählenden Abschnitten. Zudem zeigt sie, wie Heinrich von Neustadt selektiv auf gelehrt-lateinische Texte zurückgreift und diese mit biblisch-apokryphen Berichten verwebt. Ein besonderes Augenmerk liegt auf den Strategien der Dichtung, um theologische Spannungen zu integrieren und Mysterien des christlichen Glaubens darzustellen. Die Monografie leistet einen wesentlichen Beitrag zur Erforschung der Rezeption gelehrt-lateinischer Literatur in der Volkssprache sowie

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Heinrichs von Neustadt ›Gottes Zukunft‹, Magdalena Butz

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Heinrichs von Neustadt ›Gottes Zukunft‹
Podtytuł
Erzählen vom Heil in der Volkssprache
Język
niemiecki
Rok wydania
2023
Oprawa
twarda
Liczba stron
288
ISBN10
3752006935
ISBN13
9783752006933
Seria
Opis
Die Monografie untersucht umfassend die bislang in der Forschung marginalisierte religiöse Reimpaardichtung ›Gottes Zukunft‹ des Wiener Arztes Heinrich von Neustadt. Sie kontextualisiert das im ersten Viertel des 14. Jahrhunderts entstandene Werk und stellt die bekannte Überlieferung dar. Anhand exordialer, selbstreflexiver Passagen werden Inhalt und Aufbau der Dichtung sowie die Strategien des Autors zur Geltungssteigerung und Legitimation seines Schaffens herausgearbeitet. Im Zentrum stehen Analysen zur Transformation religiösen Wissens in der Volkssprache. Exemplarische Lektüren und close readings zu Inkarnation, Erlösung und Parusie untersuchen das Verhältnis von (literarisch gebrochener) »Theologie« und »heilsgeschichtlichem Erzählen«. Die Verfasserin betrachtet auch das Erzählen selbst, das zwischen affektiver Betrachtung und intellektueller Durchdringung oszilliert. Sie fragt nach der Funktion paränetischer, didaktischer und reflexiver Passagen gegenüber den erzählenden Abschnitten. Zudem zeigt sie, wie Heinrich von Neustadt selektiv auf gelehrt-lateinische Texte zurückgreift und diese mit biblisch-apokryphen Berichten verwebt. Ein besonderes Augenmerk liegt auf den Strategien der Dichtung, um theologische Spannungen zu integrieren und Mysterien des christlichen Glaubens darzustellen. Die Monografie leistet einen wesentlichen Beitrag zur Erforschung der Rezeption gelehrt-lateinischer Literatur in der Volkssprache sowie