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Museum des Anfangs

Mädchen – Pferd – Baum

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Im Museum des Anfangs unternimmt die Künstlerin und Philosophin Elisabeth von Samsonow eine dreifache Revision bestehender Gewissheiten. Zunächst erweitert sie den Vorrat wirkmächtiger Figuren um das Mädchen, dessen Bedeutung sie von neolithischen Figurinen – den Kykladenidolen – bis in die Gegenwart verfolgt. Diese Figuren oszillieren zwischen Warenform und avantgardistischem Motiv, während ihre Funktion als operative Maschinen innerhalb der tradierten Denkordnung entschleiert wird. Begleitet werden die Mädchen von zwei weiteren „Operatoren“ – dem Pferd und dem Baum – die dazu beitragen, erstarrte Muster in sozialen, ökonomischen und ökologischen Belangen aufzubrechen. Zweitens zielt der Text darauf ab, eine andere Subjektordnung zugunsten einer ganzheitlichen Ökologie greifbar zu machen, indem eine speziesübergreifende Sicht auf das „ganze Haus“ der Erde umrissen wird. Die dritte Revision ist das kon-fuse Denken, das Fusionen und Hybridformen integriert, um die größtmögliche Fülle an „weltbezogener Wahrnehmung“ zu ermöglichen. Das Ergebnis ist ein dynamischer Text, der zwischen Essay, Fiktion, Traktat, Satire und Katalog wechselt und Denken sowie Kunst miteinander verknüpft. Er ist wie eine schiefe Ebene angelegt, die den Leser in eine andere Subjektordnung gleiten lässt und Denkwerkzeuge für eine neue Ideengeschichte bereitstellt, die auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereitet.

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Museum des Anfangs, Elisabeth von Samsonow

Język
Rok wydania
2023
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Tytuł
Museum des Anfangs
Podtytuł
Mädchen – Pferd – Baum
Język
niemiecki
Wydawca
Sonderzahl
Rok wydania
2023
Liczba stron
184
ISBN10
3854496389
ISBN13
9783854496380
Seria
Tagi
Ocena
5 z 5
Opis
Im Museum des Anfangs unternimmt die Künstlerin und Philosophin Elisabeth von Samsonow eine dreifache Revision bestehender Gewissheiten. Zunächst erweitert sie den Vorrat wirkmächtiger Figuren um das Mädchen, dessen Bedeutung sie von neolithischen Figurinen – den Kykladenidolen – bis in die Gegenwart verfolgt. Diese Figuren oszillieren zwischen Warenform und avantgardistischem Motiv, während ihre Funktion als operative Maschinen innerhalb der tradierten Denkordnung entschleiert wird. Begleitet werden die Mädchen von zwei weiteren „Operatoren“ – dem Pferd und dem Baum – die dazu beitragen, erstarrte Muster in sozialen, ökonomischen und ökologischen Belangen aufzubrechen. Zweitens zielt der Text darauf ab, eine andere Subjektordnung zugunsten einer ganzheitlichen Ökologie greifbar zu machen, indem eine speziesübergreifende Sicht auf das „ganze Haus“ der Erde umrissen wird. Die dritte Revision ist das kon-fuse Denken, das Fusionen und Hybridformen integriert, um die größtmögliche Fülle an „weltbezogener Wahrnehmung“ zu ermöglichen. Das Ergebnis ist ein dynamischer Text, der zwischen Essay, Fiktion, Traktat, Satire und Katalog wechselt und Denken sowie Kunst miteinander verknüpft. Er ist wie eine schiefe Ebene angelegt, die den Leser in eine andere Subjektordnung gleiten lässt und Denkwerkzeuge für eine neue Ideengeschichte bereitstellt, die auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereitet.