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Die Transformation des Politischen

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  • 275 stron
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In den fünfziger Jahren stellte Hannah Arendt fest, dass das Politische in den modernen Massendemokratien bald verschwinden könnte. Thomas Meyer untersucht in diesem Kontext die aktuellen Verfallstendenzen im politischen Leben und die Kräfte, die ihnen entgegenwirken. Er beleuchtet objektive Prozesse wie den Verlust staatlicher Souveränität, den Verfall politischer Sprache und die Entkopplung von Politik und Lebensrealität. Gleichzeitig thematisiert er subjektive Tendenzen, wie die Selbstisolation der politischen Klasse, die Entmachtung des politischen Diskurses durch ästhetische Inszenierungen und die Entstehung einer Kultur der Verdrängung, die politische Realität ignoriert. Nach einer Analyse anthropologischer und gesellschaftlicher Bestände fragt Meyer nach der Zukunft des Politischen. Er rekonstruiert das klassische Verständnis des Politischen als ein Wechselverhältnis von allgemeiner Teilnahme, Durchsetzungsmacht und Lebensnähe des politischen Prozesses und erörtert dessen Relevanz für die moderne Gesellschaft. Letztlich bleibt die Frage, welche Kräfte den Verfall des Politischen aufhalten und die Möglichkeit eines praktischen Neubeginns nutzen können.

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Die Transformation des Politischen, Thomas Meyer-Wieser

Język
Rok wydania
1994
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Die Transformation des Politischen
Język
niemiecki
Wydawca
Suhrkamp
Rok wydania
1994
Oprawa
miękka
Liczba stron
275
ISBN10
3518119087
ISBN13
9783518119082
Seria
Tagi
Opis
In den fünfziger Jahren stellte Hannah Arendt fest, dass das Politische in den modernen Massendemokratien bald verschwinden könnte. Thomas Meyer untersucht in diesem Kontext die aktuellen Verfallstendenzen im politischen Leben und die Kräfte, die ihnen entgegenwirken. Er beleuchtet objektive Prozesse wie den Verlust staatlicher Souveränität, den Verfall politischer Sprache und die Entkopplung von Politik und Lebensrealität. Gleichzeitig thematisiert er subjektive Tendenzen, wie die Selbstisolation der politischen Klasse, die Entmachtung des politischen Diskurses durch ästhetische Inszenierungen und die Entstehung einer Kultur der Verdrängung, die politische Realität ignoriert. Nach einer Analyse anthropologischer und gesellschaftlicher Bestände fragt Meyer nach der Zukunft des Politischen. Er rekonstruiert das klassische Verständnis des Politischen als ein Wechselverhältnis von allgemeiner Teilnahme, Durchsetzungsmacht und Lebensnähe des politischen Prozesses und erörtert dessen Relevanz für die moderne Gesellschaft. Letztlich bleibt die Frage, welche Kräfte den Verfall des Politischen aufhalten und die Möglichkeit eines praktischen Neubeginns nutzen können.