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Unseren Ängsten auf der Spur

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Die Menschen, die vor achthundert, tausend Jahren lebten, waren nicht mehr oder weniger ängstlich, als wir es heute auch sind. Angst vor Armut, Angst vor dem anderen, vor Seuchen, vor Gewalt, aber auch vor dem Jenseits prägte ihr Leben.§Ausgehend von unseren heutigen Ängsten, wirft der französische Historiker Georges Duby im Rahmen eines Gesprächs mit zwei Journalisten einen Blick auf die Ängste des Mittelalters, die eigentümlicherweise Ausdruck einer im Fortschritt begriffenen Welt waren. Aufschlußreich sind indes weniger die Übereinstimmungen als vielmehr die Unterschiede. So kannten unsere Vorfahren beispielsweise nicht die Einsamkeit, die heute oftmals mit der Armut einhergeht.§Wozu nützt Geschichtsschreibung, wenn nicht dazu, Vertrauen in die Zukunft zu vermitteln und uns gegen die Schwierigkeiten zu wappnen, mit denen wir täglich konfrontiert werden? Die Erforschung der Mentalitäten von gestern hilft, uns den Gefahren von heute zu stellen?§ 1919 geboren und seit 1970 Professor am College de France in Paris, hat Georges Duby in vielen seiner Arbeiten den Versuch unternommen, eine Mentalitätsgeschichte zu schreiben, die vor allem dem kulturellen und psychologischen Wandel Rechnung tragen will.

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Unseren Ängsten auf der Spur, Georges Duby

Język
Rok wydania
1996
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Unseren Ängsten auf der Spur
Język
niemiecki
Wydawca
DuMont
Rok wydania
1996
Oprawa
miękka
ISBN10
3770137515
ISBN13
9783770137510
Seria
Oryginalna nazwa
An 1000 An 2000
Opis
Die Menschen, die vor achthundert, tausend Jahren lebten, waren nicht mehr oder weniger ängstlich, als wir es heute auch sind. Angst vor Armut, Angst vor dem anderen, vor Seuchen, vor Gewalt, aber auch vor dem Jenseits prägte ihr Leben.§Ausgehend von unseren heutigen Ängsten, wirft der französische Historiker Georges Duby im Rahmen eines Gesprächs mit zwei Journalisten einen Blick auf die Ängste des Mittelalters, die eigentümlicherweise Ausdruck einer im Fortschritt begriffenen Welt waren. Aufschlußreich sind indes weniger die Übereinstimmungen als vielmehr die Unterschiede. So kannten unsere Vorfahren beispielsweise nicht die Einsamkeit, die heute oftmals mit der Armut einhergeht.§Wozu nützt Geschichtsschreibung, wenn nicht dazu, Vertrauen in die Zukunft zu vermitteln und uns gegen die Schwierigkeiten zu wappnen, mit denen wir täglich konfrontiert werden? Die Erforschung der Mentalitäten von gestern hilft, uns den Gefahren von heute zu stellen?§ 1919 geboren und seit 1970 Professor am College de France in Paris, hat Georges Duby in vielen seiner Arbeiten den Versuch unternommen, eine Mentalitätsgeschichte zu schreiben, die vor allem dem kulturellen und psychologischen Wandel Rechnung tragen will.