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Folter: Opfer, Täter, Therapeuten

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In diesem Buch wird eine innovative Arbeitsmethode vorgestellt, die gewalttraumatisierten Patienten hilft, Zugang zu ihren prätraumatischen Gefühlen zu finden und ihre Verbindung zu sinntragenden soziokulturellen Räumen wiederherzustellen. Der Autor hat diese Methode in der Supervision von Mitarbeitern in der Sterbeszene sowie in der Betreuung von sterbenden, krebskranken, psychosomatischen und psychotischen Patienten erforscht. Das Trauma des „Sterbenmüssens“ blockiert Gespräche und führt dazu, dass Gewaltopfer sich ähnlich wie sterbende Patienten in ihrer traumatischen Erlebniswelt gefangen fühlen. Emotionale Konflikte im Behandlungsteam sind häufig die Folge. Der Autor und sein Team haben festgestellt, dass blockierte Gespräche wieder in Gang kommen und Teamkonflikte abnehmen, wenn es gelingt, trauma-defokussierende Empfindungen zu wecken und auszutauschen. Diese modifizierte Übertragungseinstellung fördert den Dialog über gesellschaftlich-kulturelle und historische Erlebensbereiche. Der Fokus liegt auf der Verbalisierung von Stimmungen und Empfindungen, frei von Ratschlägen und Deutungen. Die Transformation von emotionalen und traumatischen Blockaden in narrative Gesprächsformen erweitert die psychotherapeutische Kompetenz. Die Methode ist klar und praxisorientiert und bietet Psychotherapeuten sowie psychosozialen Fachkräften, die mit schwersttraumatisierten Menschen arbeiten, wertvolle Ansätze und Hoffnung.

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Folter: Opfer, Täter, Therapeuten, Alfred Drees

Język
Rok wydania
1997
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Folter: Opfer, Täter, Therapeuten
Język
niemiecki
Rok wydania
1997
Oprawa
miękka
ISBN10
3930096528
ISBN13
9783930096527
Seria
Tagi
Opis
In diesem Buch wird eine innovative Arbeitsmethode vorgestellt, die gewalttraumatisierten Patienten hilft, Zugang zu ihren prätraumatischen Gefühlen zu finden und ihre Verbindung zu sinntragenden soziokulturellen Räumen wiederherzustellen. Der Autor hat diese Methode in der Supervision von Mitarbeitern in der Sterbeszene sowie in der Betreuung von sterbenden, krebskranken, psychosomatischen und psychotischen Patienten erforscht. Das Trauma des „Sterbenmüssens“ blockiert Gespräche und führt dazu, dass Gewaltopfer sich ähnlich wie sterbende Patienten in ihrer traumatischen Erlebniswelt gefangen fühlen. Emotionale Konflikte im Behandlungsteam sind häufig die Folge. Der Autor und sein Team haben festgestellt, dass blockierte Gespräche wieder in Gang kommen und Teamkonflikte abnehmen, wenn es gelingt, trauma-defokussierende Empfindungen zu wecken und auszutauschen. Diese modifizierte Übertragungseinstellung fördert den Dialog über gesellschaftlich-kulturelle und historische Erlebensbereiche. Der Fokus liegt auf der Verbalisierung von Stimmungen und Empfindungen, frei von Ratschlägen und Deutungen. Die Transformation von emotionalen und traumatischen Blockaden in narrative Gesprächsformen erweitert die psychotherapeutische Kompetenz. Die Methode ist klar und praxisorientiert und bietet Psychotherapeuten sowie psychosozialen Fachkräften, die mit schwersttraumatisierten Menschen arbeiten, wertvolle Ansätze und Hoffnung.