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Kaum ein Bürger hat je reale Erfahrungen mit ihnen gemacht, dennoch wissen über 90 Prozent der Bevölkerung, was sie von Skins zu halten haben. Skinheads sind zum Symbol für Neofaschismus und Ausländerfeindlichkeit geworden. Wie keine andere Jugendkultur scheinen sie geradezu das Böse schlechthin zu verkörpern. Um so überraschender die Ergebnisse einer Studie über Skins, die in diesem Buch erstmalig vorgestellt wird: Die Mehrheit sympathisiert keineswegs mit rechtsextremen Parteien und Organisationen; die Beweggründe, Skin zu werden, gehen eher auf eine radikale Protesthaltung zurück als auf eine klare politische Ausrichtung. Und noch eins wird deutlich: Skins sind keineswegs eine homogene Gruppe; die Szene ist äußerst vielfältig, und das Spektrum reicht von Nazi-Skins und Oi!-Skins bis zu den Redskins und SHARP-Skins, die Rassismus eindeutig ablehnen. Eine Darstellung der Geschichte der Skinheadbewegung, Untersuchungen zu Selbstverständnis, Männlichkeitskult und Geschlechterbeziehungen, eine aktuelle Bestandsaufnahme der deutschen Rechtsrock-Szene sowie kritische Betrachtungen zur Darstellung von Skins in Presse, Literatur und Film zeichnen ein überraschendes Bild der wohl am stärksten abgelehnten Jugendbewegung und widerlegen manches Vorurteil.
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Die Skins, Klaus Farin
- Język
- Rok wydania
- 1997
- Oprawa
- (miękka)
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- Tytuł
- Die Skins
- Język
- niemiecki
- Autorzy
- Klaus Farin
- Wydawca
- Links
- Rok wydania
- 1997
- Oprawa
- miękka
- Liczba stron
- 359
- ISBN10
- 3861531364
- ISBN13
- 9783861531364
- Seria
- Kategorie
- Tagi
- Ocena
- 4 z 5
- Opis
- Kaum ein Bürger hat je reale Erfahrungen mit ihnen gemacht, dennoch wissen über 90 Prozent der Bevölkerung, was sie von Skins zu halten haben. Skinheads sind zum Symbol für Neofaschismus und Ausländerfeindlichkeit geworden. Wie keine andere Jugendkultur scheinen sie geradezu das Böse schlechthin zu verkörpern. Um so überraschender die Ergebnisse einer Studie über Skins, die in diesem Buch erstmalig vorgestellt wird: Die Mehrheit sympathisiert keineswegs mit rechtsextremen Parteien und Organisationen; die Beweggründe, Skin zu werden, gehen eher auf eine radikale Protesthaltung zurück als auf eine klare politische Ausrichtung. Und noch eins wird deutlich: Skins sind keineswegs eine homogene Gruppe; die Szene ist äußerst vielfältig, und das Spektrum reicht von Nazi-Skins und Oi!-Skins bis zu den Redskins und SHARP-Skins, die Rassismus eindeutig ablehnen. Eine Darstellung der Geschichte der Skinheadbewegung, Untersuchungen zu Selbstverständnis, Männlichkeitskult und Geschlechterbeziehungen, eine aktuelle Bestandsaufnahme der deutschen Rechtsrock-Szene sowie kritische Betrachtungen zur Darstellung von Skins in Presse, Literatur und Film zeichnen ein überraschendes Bild der wohl am stärksten abgelehnten Jugendbewegung und widerlegen manches Vorurteil.


