Bookbot

Goethe

Politik gegen den Zeitgeist

Parametry

  • 232 strony
  • 9 godzin czytania

Więcej o książce

Die Goethezeit war eine Epoche des Umbruchs und der politischen Neuorientierungen, in der das Bild des Dichters als unpolitisch korrigiert werden muss. Goethe ging nach Weimar, um politisch zu dienen und seine humanitären Ideale zu verwirklichen. Seine amtlichen und politischen Aktivitäten im Dienst des Herzogs August sind enorm, und erst in den letzten Jahren werden diese Schriften zunehmend gewürdigt. Ekkehart Krippendorff zeigt, dass Goethe sich intensiv mit ökonomischen Fragen befasste, was ihm gelang, den Kleinstaat deutlich abzurüsten und die Zahl der Soldaten um mehr als die Hälfte zu reduzieren. Man könnte ihn als den ersten Abrüstungsminister der Geschichte betrachten. Für Goethe war das Wohl des Einzelnen ebenso wichtig wie die Staatsräson. Er setzte sich mit den konkreten Lebensumständen der Menschen im Herzogtum auseinander, wobei Bildung, Arbeit, Wohnung und Umwelt für ihn von größerer Bedeutung waren als abstrakte Beschlüsse. In seinem literarischen Werk spielen politische Themen ebenfalls eine Rolle. Der Bericht „Campagne in Frankreich 1792“ warnt vor nationalistischer Kriegsbegeisterung und thematisiert die sinnlosen Opfer von Kriegen. Goethes Auseinandersetzung mit dem Orient im „West-östlichen Divan“ dient als Modell zur Überwindung kultureller Grenzen, während in „Faust“ der Versuch der vollständigen Herrschaft über Mensch und Natur thematisiert wird, was letztlich zum Scheitern führt.

Zakup książki

Goethe, Ekkehart Krippendorff

Język
Rok wydania
1999
Oprawa
(twarda)
Jak tylko się pojawi, wyślemy Ci wiadomość e-mail.

Metody płatności

Nikt jeszcze nie ocenił.Oceń

Tytuł
Goethe
Podtytuł
Politik gegen den Zeitgeist
Język
niemiecki
Rok wydania
1999
Oprawa
twarda
Liczba stron
232
ISBN10
3458169377
ISBN13
9783458169376
Seria
Kategorie
Opis
Die Goethezeit war eine Epoche des Umbruchs und der politischen Neuorientierungen, in der das Bild des Dichters als unpolitisch korrigiert werden muss. Goethe ging nach Weimar, um politisch zu dienen und seine humanitären Ideale zu verwirklichen. Seine amtlichen und politischen Aktivitäten im Dienst des Herzogs August sind enorm, und erst in den letzten Jahren werden diese Schriften zunehmend gewürdigt. Ekkehart Krippendorff zeigt, dass Goethe sich intensiv mit ökonomischen Fragen befasste, was ihm gelang, den Kleinstaat deutlich abzurüsten und die Zahl der Soldaten um mehr als die Hälfte zu reduzieren. Man könnte ihn als den ersten Abrüstungsminister der Geschichte betrachten. Für Goethe war das Wohl des Einzelnen ebenso wichtig wie die Staatsräson. Er setzte sich mit den konkreten Lebensumständen der Menschen im Herzogtum auseinander, wobei Bildung, Arbeit, Wohnung und Umwelt für ihn von größerer Bedeutung waren als abstrakte Beschlüsse. In seinem literarischen Werk spielen politische Themen ebenfalls eine Rolle. Der Bericht „Campagne in Frankreich 1792“ warnt vor nationalistischer Kriegsbegeisterung und thematisiert die sinnlosen Opfer von Kriegen. Goethes Auseinandersetzung mit dem Orient im „West-östlichen Divan“ dient als Modell zur Überwindung kultureller Grenzen, während in „Faust“ der Versuch der vollständigen Herrschaft über Mensch und Natur thematisiert wird, was letztlich zum Scheitern führt.