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Die Vielfalt orchestrieren

Steuerungsaufgaben der zentralen Instanz bei größerer Selbständigkeit der Einzelschulen

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In den letzten Jahren hat sich die Bildungspolitik von umfassenden Gesamtkonzepten entfernt und setzt vermehrt auf situations- und basisnahe Aufgabenbewältigung in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Diese Herangehensweise fördert die organisationelle Effizienz und stärkt die Selbstverantwortung im Bildungssystem. Anstatt einen umfassenden Reformansatz zu verfolgen, werden Voraussetzungen geschaffen, die es dem Bildungssystem ermöglichen, sich kontinuierlich den neuen Herausforderungen aus Wirtschaft und Gesellschaft aktiv und reflektiert zu stellen. Diese Reformpraxis setzt sich unabhängig von der bildungspolitischen Organisation in den drei Ländern durch und verändert nachhaltig die Aufgaben und Anforderungen an die zentralen Akteure sowie die Machtbalance zwischen ihnen. Die Akteure konzentrieren sich darauf, die Kohärenz im System zu sichern und setzen dabei immer vielfältigere Steuerungsinstrumente ein. Die Beziehungen zu den Beteiligten gestalten sie zunehmend horizontal, wobei Überzeugen wichtiger wird als Verordnen und Ermöglichen mehr Gewicht hat als Durchsetzen.

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Die Vielfalt orchestrieren, Karl Weber

Język
Rok wydania
2000
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Die Vielfalt orchestrieren
Podtytuł
Steuerungsaufgaben der zentralen Instanz bei größerer Selbständigkeit der Einzelschulen
Język
niemiecki
Autorzy
Karl Weber
Rok wydania
2000
Oprawa
miękka
ISBN10
370651480X
ISBN13
9783706514804
Seria
Tagi
Opis
In den letzten Jahren hat sich die Bildungspolitik von umfassenden Gesamtkonzepten entfernt und setzt vermehrt auf situations- und basisnahe Aufgabenbewältigung in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Diese Herangehensweise fördert die organisationelle Effizienz und stärkt die Selbstverantwortung im Bildungssystem. Anstatt einen umfassenden Reformansatz zu verfolgen, werden Voraussetzungen geschaffen, die es dem Bildungssystem ermöglichen, sich kontinuierlich den neuen Herausforderungen aus Wirtschaft und Gesellschaft aktiv und reflektiert zu stellen. Diese Reformpraxis setzt sich unabhängig von der bildungspolitischen Organisation in den drei Ländern durch und verändert nachhaltig die Aufgaben und Anforderungen an die zentralen Akteure sowie die Machtbalance zwischen ihnen. Die Akteure konzentrieren sich darauf, die Kohärenz im System zu sichern und setzen dabei immer vielfältigere Steuerungsinstrumente ein. Die Beziehungen zu den Beteiligten gestalten sie zunehmend horizontal, wobei Überzeugen wichtiger wird als Verordnen und Ermöglichen mehr Gewicht hat als Durchsetzen.