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Für eine zivile Gesellschaft

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»Die Zukunftsfähigkeit des homo sapiens - und nicht nur seiner Schrumpfgestalt, des homo oeconomicus - erfordert neben der Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen auch eine Nachhaltigkeit auf der gesellschaftlichen und human-individuellen Ebene. Diese kommt in einer gerechten Gesellschaft zum Ausdruck, in der alle Individuen an der Gestaltung beteiligt sind und die Möglichkeit besitzen, sich physisch, geistig und emotional optimal zu entfalten. Das schließt eine Befriedigung ihrer Grundbedürfnisse ein. Was zukunftsfähig ist, lässt sich nur schwer in Vorschriften und Rezepte fassen. Zukunftsfähigkeit wird mehr durch eine Lebenshaltung erreicht, die aufmerksam, umsichtig, vorsorgend, emphatisch und liebend ist. Leichter ist es zu benennen, was nicht zukunftsfähig ist, Etwa unsere durch ungebremstes Wachstum und Beschleunigung gekennzeichnete westliche Lebensweise.« Hans-Peter Dürr, am 7. Oktober 1929 in Stuttgart geboren, war bis Herbst 1997 Direktor des Werner-Heisenberg-Instituts am MaxPlanck-Institut für Physik und Astrophysik in München. 1987 wurde er mit dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichnet. Dürr ist Begründer der Initiative »Global Challenges Network«, einer Organisation, die ein Netz aus Projekten und Gruppen knüpft, die konstruktiv und gemeinsam »an der Bewältigung der Probleme arbeiten, die uns und damit unsere natürliche Umwelt bedrohen«.

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Für eine zivile Gesellschaft, Hans-Peter Dürr

Język
Rok wydania
2000
Oprawa
(miękka),
Stan książki
Dobry
Cena
4,10 zł

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Tytuł
Für eine zivile Gesellschaft
Język
niemiecki
Rok wydania
2000
Oprawa
miękka
ISBN10
3423361778
ISBN13
9783423361774
Seria
Tagi
Opis
»Die Zukunftsfähigkeit des homo sapiens - und nicht nur seiner Schrumpfgestalt, des homo oeconomicus - erfordert neben der Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen auch eine Nachhaltigkeit auf der gesellschaftlichen und human-individuellen Ebene. Diese kommt in einer gerechten Gesellschaft zum Ausdruck, in der alle Individuen an der Gestaltung beteiligt sind und die Möglichkeit besitzen, sich physisch, geistig und emotional optimal zu entfalten. Das schließt eine Befriedigung ihrer Grundbedürfnisse ein. Was zukunftsfähig ist, lässt sich nur schwer in Vorschriften und Rezepte fassen. Zukunftsfähigkeit wird mehr durch eine Lebenshaltung erreicht, die aufmerksam, umsichtig, vorsorgend, emphatisch und liebend ist. Leichter ist es zu benennen, was nicht zukunftsfähig ist, Etwa unsere durch ungebremstes Wachstum und Beschleunigung gekennzeichnete westliche Lebensweise.« Hans-Peter Dürr, am 7. Oktober 1929 in Stuttgart geboren, war bis Herbst 1997 Direktor des Werner-Heisenberg-Instituts am MaxPlanck-Institut für Physik und Astrophysik in München. 1987 wurde er mit dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichnet. Dürr ist Begründer der Initiative »Global Challenges Network«, einer Organisation, die ein Netz aus Projekten und Gruppen knüpft, die konstruktiv und gemeinsam »an der Bewältigung der Probleme arbeiten, die uns und damit unsere natürliche Umwelt bedrohen«.