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Facetten des Terrors

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  • 280 stron
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'Sie müssen im ganzen Reich wie von einem Spinnennetz umwoben werden, in dem sie sich bei der leisesten Bewegung verfangen.' So und ähnlich lauteten die nationalsozialistischen Forderungen, die gegen Ende der Weimarer Republik und auch nach 1933 immer neue Nachrichten- und Geheimdienste entstehen ließen. Die geheimdienstliche Ausspähung, 'Zersetzung' und Desinformation des Gegners war eine hoch geschätzte Tradition der völkischen Bewegung. Mit dem sogenannten 'Amt Information' unterhielt die 'Deutsche Arbeitsfront' seit 1933 einen eigenen Geheimdienst, über den bis heute selbst in Fachkreisen nur wenig bekannt ist. In jahrelanger Forschungsarbeit hat nun der Historiker Karl Heinz Roth zahlreiche brisante Dokumente über diesen Geheimdienst zusammengetragen. Denkschriften, Sonderberichte und Geheimrundschreiben ermöglichen neue Einblicke in die Arbeiter- und Sozialgeschichte der NS-Diktatur. Neben einer breiten Dokumentation dieser Quellen stellt der Autor in einer ausführlichen Einleitung dar, wie das 'Amt Information' als wichtigste Vorfeldorganisation bei der Unterdrückung des Arbeiterwiderstandes agierte und gleichzeitig als Bindeglied zwischen nachrichtendienstlicher Beobachtung und Verfolgung diente.

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Facetten des Terrors, Karl Heinz Roth

Język
Rok wydania
2000
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Facetten des Terrors
Język
niemiecki
Wydawca
Ed. Temmen
Rok wydania
2000
Oprawa
twarda
Liczba stron
280
ISBN10
3861087685
ISBN13
9783861087687
Seria
Opis
'Sie müssen im ganzen Reich wie von einem Spinnennetz umwoben werden, in dem sie sich bei der leisesten Bewegung verfangen.' So und ähnlich lauteten die nationalsozialistischen Forderungen, die gegen Ende der Weimarer Republik und auch nach 1933 immer neue Nachrichten- und Geheimdienste entstehen ließen. Die geheimdienstliche Ausspähung, 'Zersetzung' und Desinformation des Gegners war eine hoch geschätzte Tradition der völkischen Bewegung. Mit dem sogenannten 'Amt Information' unterhielt die 'Deutsche Arbeitsfront' seit 1933 einen eigenen Geheimdienst, über den bis heute selbst in Fachkreisen nur wenig bekannt ist. In jahrelanger Forschungsarbeit hat nun der Historiker Karl Heinz Roth zahlreiche brisante Dokumente über diesen Geheimdienst zusammengetragen. Denkschriften, Sonderberichte und Geheimrundschreiben ermöglichen neue Einblicke in die Arbeiter- und Sozialgeschichte der NS-Diktatur. Neben einer breiten Dokumentation dieser Quellen stellt der Autor in einer ausführlichen Einleitung dar, wie das 'Amt Information' als wichtigste Vorfeldorganisation bei der Unterdrückung des Arbeiterwiderstandes agierte und gleichzeitig als Bindeglied zwischen nachrichtendienstlicher Beobachtung und Verfolgung diente.