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In steter Freundschaft

Briefwechsel Leo Loewenthal und Siegfried Kracauer 1922-1966

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  • 292 strony
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Das 20. Jahrhundert brachte für das bürgerliche Leben Zerstörung durch Weltkriege, Inflation, Revolution und industriellen Massenmord. Die bisherige Stetigkeit der 'Normalität', an der sich Individuen orientieren konnten, wurde erschüttert. In der Abwesenheit äußerer Kontinuität müssen die Individuen selbst Stetigkeit schaffen. Der Briefwechsel zwischen Leo Löwenthal und Siegfried Kracauer dokumentiert den Widerstand gegen diesen Verlust. Er zeigt, wie zwei der bedeutendsten kritischen Intellektuellen des 20. Jahrhunderts trotz der Katastrophen ihre Freundschaft und geistigen Positionen bewahren konnten. Der erstmals veröffentlichte Austausch umfasst etwa 180 Briefe, die von 1922 bis zu Kracauers Tod 1966 reichen. Er offenbart nicht nur die Beständigkeit der Freundschaft zwischen Löwenthal und Kracauer, sondern auch die Komplexität der Beziehungen zu Adorno, Benjamin und Bloch. Löwenthals letzte umfassende Rede, gehalten zu Ehren Kracauers, rundet den Band ab. Die Briefe ermöglichen uns, Zeugen eines lebhaften Dialogs zwischen zwei Menschen zu werden, die einer Lebensform huldigten, deren Ende Benjamin in „Deutsche Menschen“ bereits beschrieben hatte – möglicherweise voreilig, wie die Briefe nahelegen.

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In steter Freundschaft, Leo Löwenthal

Język
Rok wydania
2003
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
In steter Freundschaft
Podtytuł
Briefwechsel Leo Loewenthal und Siegfried Kracauer 1922-1966
Język
niemiecki
Wydawca
zu Klampen
Rok wydania
2003
Oprawa
miękka
Liczba stron
292
ISBN10
3934920276
ISBN13
9783934920279
Seria
Tagi
Opis
Das 20. Jahrhundert brachte für das bürgerliche Leben Zerstörung durch Weltkriege, Inflation, Revolution und industriellen Massenmord. Die bisherige Stetigkeit der 'Normalität', an der sich Individuen orientieren konnten, wurde erschüttert. In der Abwesenheit äußerer Kontinuität müssen die Individuen selbst Stetigkeit schaffen. Der Briefwechsel zwischen Leo Löwenthal und Siegfried Kracauer dokumentiert den Widerstand gegen diesen Verlust. Er zeigt, wie zwei der bedeutendsten kritischen Intellektuellen des 20. Jahrhunderts trotz der Katastrophen ihre Freundschaft und geistigen Positionen bewahren konnten. Der erstmals veröffentlichte Austausch umfasst etwa 180 Briefe, die von 1922 bis zu Kracauers Tod 1966 reichen. Er offenbart nicht nur die Beständigkeit der Freundschaft zwischen Löwenthal und Kracauer, sondern auch die Komplexität der Beziehungen zu Adorno, Benjamin und Bloch. Löwenthals letzte umfassende Rede, gehalten zu Ehren Kracauers, rundet den Band ab. Die Briefe ermöglichen uns, Zeugen eines lebhaften Dialogs zwischen zwei Menschen zu werden, die einer Lebensform huldigten, deren Ende Benjamin in „Deutsche Menschen“ bereits beschrieben hatte – möglicherweise voreilig, wie die Briefe nahelegen.