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Geist im Dienste der Macht

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Die Arbeit untersucht das staatsoffizielle Projekt zur Bildung einer sozialistischen Intelligenz, analysiert politische Intentionen, praktische Durchführung, Widerstände und Ergebnisse. Im Fokus steht die Rekrutierung der „neuen Menschen“, wobei die Rekrutierungspraxis und -erfolge sowie die Widerstände zentrale Themen sind. Universitäten und Hochschulen fungieren als wichtigste Schleusen für die neue Intelligenz, weshalb diesen Ausbildungsstätten besondere Aufmerksamkeit gewidmet wird. Die Arbeit beginnt mit einer Analyse der kommunistischen Intelligenz- und Hochschulpolitik sowie der gesellschaftlichen Rolle der Intelligenz in der marxistisch-leninistischen Theorie. Anschließend werden die relevanten hochschul- und intelligenzpolitischen Akteure in der SBZ/DDR betrachtet, gefolgt von einer Untersuchung der Rahmenbedingungen für die Intelligenzrekrutierung und bedeutenden hochschulpolitischen Veränderungen. Ein separates Kapitel beleuchtet die Zulassungs-, Stipendien- und Absolventenlenkungspolitik. Abschließend wird das Spannungsverhältnis zwischen sozialer Privilegierung der Intelligenz, Ideologisierung, Militarisierung und Formen von Repressionen sowie widerständigem Verhalten thematisiert. Kowalczuks Arbeit ist gründlich recherchiert und wird als Standardwerk über die Hochschulen in der DDR angesehen.

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Geist im Dienste der Macht, Ilko-Sascha Kowalczuk

Język
Rok wydania
2003
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Geist im Dienste der Macht
Język
niemiecki
Wydawca
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Rok wydania
2003
Oprawa
miękka
ISBN10
3861532964
ISBN13
9783861532965
Seria
Tagi
Opis
Die Arbeit untersucht das staatsoffizielle Projekt zur Bildung einer sozialistischen Intelligenz, analysiert politische Intentionen, praktische Durchführung, Widerstände und Ergebnisse. Im Fokus steht die Rekrutierung der „neuen Menschen“, wobei die Rekrutierungspraxis und -erfolge sowie die Widerstände zentrale Themen sind. Universitäten und Hochschulen fungieren als wichtigste Schleusen für die neue Intelligenz, weshalb diesen Ausbildungsstätten besondere Aufmerksamkeit gewidmet wird. Die Arbeit beginnt mit einer Analyse der kommunistischen Intelligenz- und Hochschulpolitik sowie der gesellschaftlichen Rolle der Intelligenz in der marxistisch-leninistischen Theorie. Anschließend werden die relevanten hochschul- und intelligenzpolitischen Akteure in der SBZ/DDR betrachtet, gefolgt von einer Untersuchung der Rahmenbedingungen für die Intelligenzrekrutierung und bedeutenden hochschulpolitischen Veränderungen. Ein separates Kapitel beleuchtet die Zulassungs-, Stipendien- und Absolventenlenkungspolitik. Abschließend wird das Spannungsverhältnis zwischen sozialer Privilegierung der Intelligenz, Ideologisierung, Militarisierung und Formen von Repressionen sowie widerständigem Verhalten thematisiert. Kowalczuks Arbeit ist gründlich recherchiert und wird als Standardwerk über die Hochschulen in der DDR angesehen.