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Geschichtsbilder zwischen Fakt und Fabel

Nikolaus Marschalks Mecklenburgische Reimchronik und ihre Miniaturen

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  • 207 stron
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Nikolaus Marschalk wirkte von 1505 bis 1525 als herzoglicher Rat, Universitätsprofessor und Verleger in Mecklenburg. In zahlreichen historiographischen Werken hat er sich mit der mecklenburgischen Dynastie befasst und dabei stets ihre Altehrwürdigkeit herausgestellt. Mit dem vermeintlichen Nachweis antiker Abkunft konnte er das Bedürfnis Herzog Heinrichs V. nach einer weit zurückreichenden Vergangenheit befriedigen, die den Vergleich mit den Ursprungsmythen anderer Reichsdynastien nicht zu scheuen brauchte. Zu den glänzenden Zeugnissen von Marschalks Bemühungen zählt die nur als Handschrift überlieferte Mecklenburgische Reimchronik von 1521/23. Mit ihrer reichen Ausstattung – Pergament, aufwendige Schrift, Miniaturen, Blattgold – steht sie in der Tradition mittelalterlicher Prachtkodizes. Die Studie würdigt die Reimchronik als Renaissancekunstwerk, das eindrucksvoll frühneuzeitliches Geschichtsbewusstsein dokumentiert. Dabei geht es nicht nur um die originellen Miniaturen, das Verhältnis von Bild und Text sowie um ikonographische Fragen, sondern ebenso um die Funktion der Handschrift im geschichtlichen Kontext des mecklenburgischen Hofes.

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Geschichtsbilder zwischen Fakt und Fabel, Michael Bischoff

Język
Rok wydania
2006
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Tytuł
Geschichtsbilder zwischen Fakt und Fabel
Podtytuł
Nikolaus Marschalks Mecklenburgische Reimchronik und ihre Miniaturen
Język
niemiecki
Rok wydania
2006
Liczba stron
207
ISBN10
3980781631
ISBN13
9783980781633
Seria
Tagi
Opis
Nikolaus Marschalk wirkte von 1505 bis 1525 als herzoglicher Rat, Universitätsprofessor und Verleger in Mecklenburg. In zahlreichen historiographischen Werken hat er sich mit der mecklenburgischen Dynastie befasst und dabei stets ihre Altehrwürdigkeit herausgestellt. Mit dem vermeintlichen Nachweis antiker Abkunft konnte er das Bedürfnis Herzog Heinrichs V. nach einer weit zurückreichenden Vergangenheit befriedigen, die den Vergleich mit den Ursprungsmythen anderer Reichsdynastien nicht zu scheuen brauchte. Zu den glänzenden Zeugnissen von Marschalks Bemühungen zählt die nur als Handschrift überlieferte Mecklenburgische Reimchronik von 1521/23. Mit ihrer reichen Ausstattung – Pergament, aufwendige Schrift, Miniaturen, Blattgold – steht sie in der Tradition mittelalterlicher Prachtkodizes. Die Studie würdigt die Reimchronik als Renaissancekunstwerk, das eindrucksvoll frühneuzeitliches Geschichtsbewusstsein dokumentiert. Dabei geht es nicht nur um die originellen Miniaturen, das Verhältnis von Bild und Text sowie um ikonographische Fragen, sondern ebenso um die Funktion der Handschrift im geschichtlichen Kontext des mecklenburgischen Hofes.