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Was ist Zeit?

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Das XI. Buch von Augustins Confessiones ist der meistdiskutierte Text der spätantiken Philosophie. Husserl, Heidegger und Wittgenstein sahen in ihm das klassische Dokument zur Philosophie der Zeit. Die Abhandlung von Kurt Flasch setzt ein mit der Analyse, die im 20. Jahrhundert zu einer erneuten Hinwendung zu Augustins Zeittheorie gef|hrt haben, wendet sich dann aber, um einseitigen Aktualisierungen zu entgehen, dem literarischen Ort und der Stellung des XI. Buches in der Entwicklung des augustinischen Denkens zu. Flasch analysiert sodann Augustins Theorie im Kontext des spätantiken Denkens und geht insbesondere den Beziehungen zu Plotin und zur skeptischen Tradition nach. Er beleuchtet erstmals Augustins Zeittheorie aus den Debatten, die sie im Mittelalter ausgelöst hat. Die Arbeit ist nicht im engeren Sinne philosophiehistorisch angelegt, sondern sie analysiert Augustins Zeittheorie als ein denkgeschichtliches Arbeitsfeld. Dabei bem|ht sie sich um Textnähe und philologische Präzision. Daher enthält dieses Buch Augustins Text Confessiones XI. in der lateinischen Version von L. Verheijen, eine neue deutsche Übersetzung sowie einen ausf|hrlichen historisch-philosophischen Kommentar, der die Argumentation Augustins im Detail untersucht. An diesem Buch kommt niemand mehr vorbei, der sich ernsthaft mit Augustinus und der Zeitphilosophie generell beschäftigen möchte.

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Was ist Zeit?, Kurt Flasch

Język
Rok wydania
2004
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Was ist Zeit?
Język
niemiecki
Rok wydania
2004
Oprawa
miękka
Liczba stron
438
ISBN10
3465033744
ISBN13
9783465033745
Seria
Ocena
3 z 5
Opis
Das XI. Buch von Augustins Confessiones ist der meistdiskutierte Text der spätantiken Philosophie. Husserl, Heidegger und Wittgenstein sahen in ihm das klassische Dokument zur Philosophie der Zeit. Die Abhandlung von Kurt Flasch setzt ein mit der Analyse, die im 20. Jahrhundert zu einer erneuten Hinwendung zu Augustins Zeittheorie gef|hrt haben, wendet sich dann aber, um einseitigen Aktualisierungen zu entgehen, dem literarischen Ort und der Stellung des XI. Buches in der Entwicklung des augustinischen Denkens zu. Flasch analysiert sodann Augustins Theorie im Kontext des spätantiken Denkens und geht insbesondere den Beziehungen zu Plotin und zur skeptischen Tradition nach. Er beleuchtet erstmals Augustins Zeittheorie aus den Debatten, die sie im Mittelalter ausgelöst hat. Die Arbeit ist nicht im engeren Sinne philosophiehistorisch angelegt, sondern sie analysiert Augustins Zeittheorie als ein denkgeschichtliches Arbeitsfeld. Dabei bem|ht sie sich um Textnähe und philologische Präzision. Daher enthält dieses Buch Augustins Text Confessiones XI. in der lateinischen Version von L. Verheijen, eine neue deutsche Übersetzung sowie einen ausf|hrlichen historisch-philosophischen Kommentar, der die Argumentation Augustins im Detail untersucht. An diesem Buch kommt niemand mehr vorbei, der sich ernsthaft mit Augustinus und der Zeitphilosophie generell beschäftigen möchte.