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„Weil ich hier leben will ...“

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Zwischen Berghain und Club Odessa, zwischen Assimilation und Desintegration zeigt sich das jüdische Leben in Deutschland achtzig Jahre nach der Reichspogromnacht in einer ungeahnten Vielfalt. Junge Jüdinnen und Juden ergreifen in diesem Buch das Wort und stellen die Frage, ob es im 21. Jahrhundert ein „deutsches Judentum“ gibt. Die Diskussion über eine jüdische Renaissance wird angestoßen, während sich Jüdinnen und Juden neu definieren und alte Bilder hinterfragen. Die Solidarität mit anderen religiösen, ethnischen und kulturellen Minderheiten wird betont, ebenso wie die Notwendigkeit, dem neu erwachenden Antisemitismus entgegenzutreten. Die Autorinnen und Autoren repräsentieren ein neues jüdisches Selbstbewusstsein und wollen gegen Klischees und Vorurteile anschreiben. Der Band reflektiert die Entwicklungen der letzten dreißig Jahre und zeigt die Zukunft einer Gemeinschaft, die sich in einem Prozess der Identitätsfindung neu definiert. Es entsteht das Bild eines lebendigen, vielfältigen jungen Judentums in Deutschland, das zunehmend Räume innerhalb der Gesellschaft einfordert. Pluralität wird als neuer Wert einer sich verändernden Gesellschaft hervorgehoben. Die Autorinnen und Autoren möchten die gemeinsame deutsche und europäische Lebenswelt mitgestalten und sie für alle lebenswerter machen, wobei der Streit um Pluralität als wesentlicher Bestandteil angesehen wird.

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„Weil ich hier leben will ...“, Walter Homolka

Język
Rok wydania
2018
Oprawa
(twarda),
Stan książki
Bardzo dobry
Cena
10,52 zł

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Tytuł
„Weil ich hier leben will ...“
Język
niemiecki
Wydawca
Herder
Rok wydania
2018
Oprawa
twarda
Liczba stron
224
ISBN10
3451382873
ISBN13
9783451382871
Seria
Tagi
Opis
Zwischen Berghain und Club Odessa, zwischen Assimilation und Desintegration zeigt sich das jüdische Leben in Deutschland achtzig Jahre nach der Reichspogromnacht in einer ungeahnten Vielfalt. Junge Jüdinnen und Juden ergreifen in diesem Buch das Wort und stellen die Frage, ob es im 21. Jahrhundert ein „deutsches Judentum“ gibt. Die Diskussion über eine jüdische Renaissance wird angestoßen, während sich Jüdinnen und Juden neu definieren und alte Bilder hinterfragen. Die Solidarität mit anderen religiösen, ethnischen und kulturellen Minderheiten wird betont, ebenso wie die Notwendigkeit, dem neu erwachenden Antisemitismus entgegenzutreten. Die Autorinnen und Autoren repräsentieren ein neues jüdisches Selbstbewusstsein und wollen gegen Klischees und Vorurteile anschreiben. Der Band reflektiert die Entwicklungen der letzten dreißig Jahre und zeigt die Zukunft einer Gemeinschaft, die sich in einem Prozess der Identitätsfindung neu definiert. Es entsteht das Bild eines lebendigen, vielfältigen jungen Judentums in Deutschland, das zunehmend Räume innerhalb der Gesellschaft einfordert. Pluralität wird als neuer Wert einer sich verändernden Gesellschaft hervorgehoben. Die Autorinnen und Autoren möchten die gemeinsame deutsche und europäische Lebenswelt mitgestalten und sie für alle lebenswerter machen, wobei der Streit um Pluralität als wesentlicher Bestandteil angesehen wird.