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Im Zentrum des Buches steht die tänzerische und choreographische Arbeit von Koffi Kôkô, einem der bedeutendsten Tänzer Afrikas und einer Schlüsselfigur für das Verständnis zeitgenössischen afrikanischen Tanzes. Mit über 40 Choreographien hat er ein einzigartiges Werk geschaffen, das die Philosophie des Vodun und das Potenzial des Rituals auf die westliche Tanzbühne überträgt. In Interviews, Essays und Tagebuchaufzeichnungen wird die Frage aufgeworfen, wie wir mit dem Wissen einer radikal anderen Kultur in der westlichen Welt umgehen können. Es fordert dazu auf, westlich-hegemoniales Denken sowie kulturelle, politische und religiöse Differenzen aus einer neuen Perspektive zu betrachten – einer Perspektive, die im Tanz verkörpert ist und nur durch dessen Vielfalt an Bewegungstraditionen vermittelt werden kann. Der Tanz als Kunstform wird zur Basis für Begegnungen und Auseinandersetzungen. Anders als in ethnologischen Forschungen oder poetologischen Versuchen, ist der Ausgangspunkt hier das einzigartige Ereignis einer Tanzperformance. Die ästhetische Erfahrung des Tänzers Koffi Kôkô übersteigt alles, was zuvor gehört und gesehen wurde. Seine Gesten und Bewegungen sind von herausragender Schönheit, Konzentration und Spiritualität, von denen jeder Tänzer lernen sollte.

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Passagen, Johannes Odenthal

Język
Rok wydania
2018
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Passagen
Język
niemiecki
Rok wydania
2018
Oprawa
miękka
Liczba stron
205
ISBN10
389581489X
ISBN13
9783895814891
Seria
Tagi
Teatr
Opis
Im Zentrum des Buches steht die tänzerische und choreographische Arbeit von Koffi Kôkô, einem der bedeutendsten Tänzer Afrikas und einer Schlüsselfigur für das Verständnis zeitgenössischen afrikanischen Tanzes. Mit über 40 Choreographien hat er ein einzigartiges Werk geschaffen, das die Philosophie des Vodun und das Potenzial des Rituals auf die westliche Tanzbühne überträgt. In Interviews, Essays und Tagebuchaufzeichnungen wird die Frage aufgeworfen, wie wir mit dem Wissen einer radikal anderen Kultur in der westlichen Welt umgehen können. Es fordert dazu auf, westlich-hegemoniales Denken sowie kulturelle, politische und religiöse Differenzen aus einer neuen Perspektive zu betrachten – einer Perspektive, die im Tanz verkörpert ist und nur durch dessen Vielfalt an Bewegungstraditionen vermittelt werden kann. Der Tanz als Kunstform wird zur Basis für Begegnungen und Auseinandersetzungen. Anders als in ethnologischen Forschungen oder poetologischen Versuchen, ist der Ausgangspunkt hier das einzigartige Ereignis einer Tanzperformance. Die ästhetische Erfahrung des Tänzers Koffi Kôkô übersteigt alles, was zuvor gehört und gesehen wurde. Seine Gesten und Bewegungen sind von herausragender Schönheit, Konzentration und Spiritualität, von denen jeder Tänzer lernen sollte.