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Russisch Brot

Roman

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Ein fremder Mann hat Mutter geküßt - diese Szene hat sich dem sechsjährigen Berliner Jungen tief eingebrannt. Sein Mißtrauen ist geweckt: Das Kinderfoto der Mutter zusammen mit einem unbekannten Gleichaltrigen beschäftigt ihn sehr. Und Jahre später, als die Mauer schon steht, ein erneutes Treffen mit jenem Günter, der wie ein Abgesandter aus der Vergangenheit erscheint. Die Ereignisse, die Michael Wildenhain in leiser und unvergeßlicher Intensität erzählt, haben fast ein halbes Jahrhundert deutscher Geschichte als Zeithintergrund. Sie beginnen in den sechziger Jahren, als es Paternoster, Muckefuck und tragbare Plattenspieler mit drei Geschwindigkeiten gab. Sie führen uns durch die Jahre der getrennten und zerrissenen Familien, die Passierschein-Zeit und das Labyrinth der Ängste auf beiden deutschen Seiten. Joachim, der Held dieses Romans voller Alltag und Zeitgeschichte, ist am Ende immer noch nicht sicher, ob dieser Mann aus dem Osten sein richtiger Vater ist. Doch als er, auf dem Höhepunkt der Erzählung, bei der Grenzkontrolle im Bahnhof Friedrichstraße in der Nachbarkabine seiner Mutter sitzt, erfährt er ihre Wahrheit über die traumatischen Vorgänge bei Kriegsende - Ur-und Schlüsselszenen der deutschen Tragödie.

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Russisch Brot, Michael Wildenhain

Język
Rok wydania
2005
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Russisch Brot
Podtytuł
Roman
Język
niemiecki
Rok wydania
2005
Oprawa
twarda
Liczba stron
271
ISBN10
3608935916
ISBN13
9783608935912
Seria
Ocena
2 z 5
Opis
Ein fremder Mann hat Mutter geküßt - diese Szene hat sich dem sechsjährigen Berliner Jungen tief eingebrannt. Sein Mißtrauen ist geweckt: Das Kinderfoto der Mutter zusammen mit einem unbekannten Gleichaltrigen beschäftigt ihn sehr. Und Jahre später, als die Mauer schon steht, ein erneutes Treffen mit jenem Günter, der wie ein Abgesandter aus der Vergangenheit erscheint. Die Ereignisse, die Michael Wildenhain in leiser und unvergeßlicher Intensität erzählt, haben fast ein halbes Jahrhundert deutscher Geschichte als Zeithintergrund. Sie beginnen in den sechziger Jahren, als es Paternoster, Muckefuck und tragbare Plattenspieler mit drei Geschwindigkeiten gab. Sie führen uns durch die Jahre der getrennten und zerrissenen Familien, die Passierschein-Zeit und das Labyrinth der Ängste auf beiden deutschen Seiten. Joachim, der Held dieses Romans voller Alltag und Zeitgeschichte, ist am Ende immer noch nicht sicher, ob dieser Mann aus dem Osten sein richtiger Vater ist. Doch als er, auf dem Höhepunkt der Erzählung, bei der Grenzkontrolle im Bahnhof Friedrichstraße in der Nachbarkabine seiner Mutter sitzt, erfährt er ihre Wahrheit über die traumatischen Vorgänge bei Kriegsende - Ur-und Schlüsselszenen der deutschen Tragödie.