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Moralische Geschichten

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Maxim Billers gefeierte Moralische Geschichten bieten einen humorvollen und tiefgründigen Blick auf die menschlichen Abgründe im Alltag von Juden, Nicht-Juden und anderen. Leser sollten darauf vorbereitet sein, beim Genuss seiner Kürzestgeschichten in der FAS entweder zu lachen oder zu ersticken – oft beides. Biller verwandelt alltägliche Erlebnisse in absurde Komik: Ein Lippenstiftrest wird zum Gottesbeweis, eine tätowierte Nummer zum Lottogewinn, und ein Fleischermesser garantiert eine glückliche Ehe. Mit Titeln wie Kosmos und Apokalypse werden große Themen angesprochen, nur um schnell auf das Niveau des Alltags heruntergebrochen zu werden. Träume, Phantasien und Freud’sche Fehlleistungen führen zu überraschenden und befreienden Erkenntnissen. So entdeckt der Literaturstudent Orlovsky in Kafkas Tagebüchern den Satz „Manchmal denke ich, ich bin einfach nur bescheuert“ und erhält dadurch ein neues Bild von Kafka, ohne den Satz später wiederzufinden. Seit zwanzig Jahren schreibt Biller seine Moralischen Geschichten, die seit drei Jahren in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung erscheinen. Diese Auswahl größtenteils unveröffentlichter Geschichten ist ein wertvoller Beitrag zur Unterhaltungsliteratur und zur kulturellen Verständigung.

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Moralische Geschichten, Maxim Biller

Język
Rok wydania
2005
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Moralische Geschichten
Język
niemiecki
Rok wydania
2005
Oprawa
miękka
Liczba stron
240
ISBN10
3462034774
ISBN13
9783462034776
Seria
Tagi
Ocena
3,15 z 5
Opis
Maxim Billers gefeierte Moralische Geschichten bieten einen humorvollen und tiefgründigen Blick auf die menschlichen Abgründe im Alltag von Juden, Nicht-Juden und anderen. Leser sollten darauf vorbereitet sein, beim Genuss seiner Kürzestgeschichten in der FAS entweder zu lachen oder zu ersticken – oft beides. Biller verwandelt alltägliche Erlebnisse in absurde Komik: Ein Lippenstiftrest wird zum Gottesbeweis, eine tätowierte Nummer zum Lottogewinn, und ein Fleischermesser garantiert eine glückliche Ehe. Mit Titeln wie Kosmos und Apokalypse werden große Themen angesprochen, nur um schnell auf das Niveau des Alltags heruntergebrochen zu werden. Träume, Phantasien und Freud’sche Fehlleistungen führen zu überraschenden und befreienden Erkenntnissen. So entdeckt der Literaturstudent Orlovsky in Kafkas Tagebüchern den Satz „Manchmal denke ich, ich bin einfach nur bescheuert“ und erhält dadurch ein neues Bild von Kafka, ohne den Satz später wiederzufinden. Seit zwanzig Jahren schreibt Biller seine Moralischen Geschichten, die seit drei Jahren in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung erscheinen. Diese Auswahl größtenteils unveröffentlichter Geschichten ist ein wertvoller Beitrag zur Unterhaltungsliteratur und zur kulturellen Verständigung.