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Rom, New York, Markkleeberg

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Unterwegs mit Kathrin Aehnlich, der Autorin von Alle sterben, auch die Löffelstöre In den Straßen von Harlem, auf dem Petersplatz beim Papstbegräbnis und im ehemaligen 'Luftbadeort' Markkleeberg Seit meiner Kindheit liebe ich das Reisen. ›Mit Büchern die Welt kennenlernen‹ stand in den siebziger Jahren an einer Buchhandlung in der Leipziger Innenstadt. Und es war zu vermuten, dass das nicht Ironie, sondern bitterer sozialistischer Ernst war. Ich folgte dieser Aufforderung. Doch bald wurde mir bewusst, dass ich nie von der Pont Neuf in die Seine spucken, nie der Queen auf ihrer Geburtstagsparade zujubeln würde. Niemals könnte ich eine Münze in die Fontana di Trevi werfen. Je unerreichbarer die anderen Länder waren, umso schöner wurden sie für mich. Als die Mauer fiel, blieb ich zunächst zu Hause, weil ich Angst bekam, meine Traumländer könnten nicht halten, was ich mir von ihnen versprach. Ich ging vorsichtig auf Reisen. Dabei habe ich immer ein unsichtbares Gepäck: die Erinnerung an das kleine eingemauerte Land, in dem ich einmal gelebt habe. Ich nehme es überall mit hin. Ob zum Papstbegräbnis nach Rom oder an einen jüdischen Stammtisch in New York. Seine Geschichte ist für mich zu Geschichten geworden, an die ich mich unentwegt erinnern muss.' Kathrin Aehnlich

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Rom, New York, Markkleeberg, Kathrin Aehnlich

Język
Rok wydania
2011
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Rom, New York, Markkleeberg
Język
niemiecki
Wydawca
Arche
Rok wydania
2011
Oprawa
twarda
Liczba stron
188
ISBN10
3716026573
ISBN13
9783716026571
Seria
Opis
Unterwegs mit Kathrin Aehnlich, der Autorin von Alle sterben, auch die Löffelstöre In den Straßen von Harlem, auf dem Petersplatz beim Papstbegräbnis und im ehemaligen 'Luftbadeort' Markkleeberg Seit meiner Kindheit liebe ich das Reisen. ›Mit Büchern die Welt kennenlernen‹ stand in den siebziger Jahren an einer Buchhandlung in der Leipziger Innenstadt. Und es war zu vermuten, dass das nicht Ironie, sondern bitterer sozialistischer Ernst war. Ich folgte dieser Aufforderung. Doch bald wurde mir bewusst, dass ich nie von der Pont Neuf in die Seine spucken, nie der Queen auf ihrer Geburtstagsparade zujubeln würde. Niemals könnte ich eine Münze in die Fontana di Trevi werfen. Je unerreichbarer die anderen Länder waren, umso schöner wurden sie für mich. Als die Mauer fiel, blieb ich zunächst zu Hause, weil ich Angst bekam, meine Traumländer könnten nicht halten, was ich mir von ihnen versprach. Ich ging vorsichtig auf Reisen. Dabei habe ich immer ein unsichtbares Gepäck: die Erinnerung an das kleine eingemauerte Land, in dem ich einmal gelebt habe. Ich nehme es überall mit hin. Ob zum Papstbegräbnis nach Rom oder an einen jüdischen Stammtisch in New York. Seine Geschichte ist für mich zu Geschichten geworden, an die ich mich unentwegt erinnern muss.' Kathrin Aehnlich