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Das schönste Proletariat der Welt

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In Rußland meldet sich eine neue Generation von Autoren zu Wort. Sie waren noch Kinder, als das Imperium 1991 zusammenbrach. Anders als ihre älteren Kollegen kennen sie keine sowjetische Vergangenheit mehr, die sie verklären, bekämpfen oder dekonstruieren müßten. Doch ein riesiges Land wälzt sich um, die gewaltige Bewegung setzt sich bis in die Kapillaren des einzelnen fort. Indem sie - sei es im Fernzug nach Samara oder in den Basarvierteln von Machatschkala am Kaspischen Meer - vom jähen Ende jeglicher Gewißheit erzählen, zeichnen die jungen Schriftsteller, die dieser Band vorstellt, die Erschütterungen der Gegenwart auf. Längst kommen die aufregenden neuen Stimmen der russischen Literatur nicht mehr aus Moskau und Petersburg, sondern aus Perm, Ufa und Kazan, aus Städten und Landschaften, in denen der Einfluß des Zentrums geringer, die konfliktträchtige Heterogenität aber um so größer ist.

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Das schönste Proletariat der Welt, Christiane Körner

Język
Rok wydania
2011
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Das schönste Proletariat der Welt
Język
niemiecki
Wydawca
Suhrkamp
Rok wydania
2011
Oprawa
miękka
ISBN10
3518126377
ISBN13
9783518126370
Seria
Tagi
Ocena
3,25 z 5
Opis
In Rußland meldet sich eine neue Generation von Autoren zu Wort. Sie waren noch Kinder, als das Imperium 1991 zusammenbrach. Anders als ihre älteren Kollegen kennen sie keine sowjetische Vergangenheit mehr, die sie verklären, bekämpfen oder dekonstruieren müßten. Doch ein riesiges Land wälzt sich um, die gewaltige Bewegung setzt sich bis in die Kapillaren des einzelnen fort. Indem sie - sei es im Fernzug nach Samara oder in den Basarvierteln von Machatschkala am Kaspischen Meer - vom jähen Ende jeglicher Gewißheit erzählen, zeichnen die jungen Schriftsteller, die dieser Band vorstellt, die Erschütterungen der Gegenwart auf. Längst kommen die aufregenden neuen Stimmen der russischen Literatur nicht mehr aus Moskau und Petersburg, sondern aus Perm, Ufa und Kazan, aus Städten und Landschaften, in denen der Einfluß des Zentrums geringer, die konfliktträchtige Heterogenität aber um so größer ist.