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Windzeit, Wolfszeit

Roman

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  • 316 stron
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Island ist ein Sehnsuchtsort mit überwältigender Natur und einer einzigartigen staatlichen Ordnung, die sich die frühen Besiedler schufen. Anders als im feudalen Europa gaben sie sich eine Republik freier Bauern und regelten selbst kleinste Belange in Gesetzessammlungen, ohne eine staatliche Exekutive. Stattdessen setzten sie auf Vergleiche und eine ausgewogene Machtbalance unter einflussreichen Familien. In den Sagas heißt es: „Mit Gesetzen soll das Land gebaut werden.“ Nur ein Staatsamt existierte, das des Verkünders der gemeinsam beschlossenen Gesetze. Der Roman erzählt die Geschichte von Snorri Sturluson, der dieses Amt mehrere Wahlperioden innehatte und das Schicksal seines Landes maßgeblich mitbestimmte. Bekannt als „Homer des Nordens“ verfasste er die „Edda“ und die bedeutendste mittelalterliche Geschichte der norwegischen Könige, die „Heimskringla“. Der Roman zeigt Snorri als Dichter und Machtpolitiker, der aus der einflussreichen Familie der Sturlungen stammte, die zeitweise große Teile Islands beherrschte. In den letzten sechs Jahren seines Lebens, die von Bürgerkriegen zwischen den Clans geprägt waren, zerbrach sein sorgsam geknüpftes Netzwerk. Familienkonflikte und außenpolitische Verwicklungen führten dazu, dass Snorri 1241 auf Geheiß des norwegischen Königs von seinen eigenen Schwiegersöhnen erschlagen wurde.

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Windzeit, Wolfszeit, Karl-Ludwig Wetzig

Język
Rok wydania
2011
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Windzeit, Wolfszeit
Podtytuł
Roman
Język
niemiecki
Rok wydania
2011
Oprawa
twarda
Liczba stron
316
ISBN10
3940426946
ISBN13
9783940426949
Seria
Opis
Island ist ein Sehnsuchtsort mit überwältigender Natur und einer einzigartigen staatlichen Ordnung, die sich die frühen Besiedler schufen. Anders als im feudalen Europa gaben sie sich eine Republik freier Bauern und regelten selbst kleinste Belange in Gesetzessammlungen, ohne eine staatliche Exekutive. Stattdessen setzten sie auf Vergleiche und eine ausgewogene Machtbalance unter einflussreichen Familien. In den Sagas heißt es: „Mit Gesetzen soll das Land gebaut werden.“ Nur ein Staatsamt existierte, das des Verkünders der gemeinsam beschlossenen Gesetze. Der Roman erzählt die Geschichte von Snorri Sturluson, der dieses Amt mehrere Wahlperioden innehatte und das Schicksal seines Landes maßgeblich mitbestimmte. Bekannt als „Homer des Nordens“ verfasste er die „Edda“ und die bedeutendste mittelalterliche Geschichte der norwegischen Könige, die „Heimskringla“. Der Roman zeigt Snorri als Dichter und Machtpolitiker, der aus der einflussreichen Familie der Sturlungen stammte, die zeitweise große Teile Islands beherrschte. In den letzten sechs Jahren seines Lebens, die von Bürgerkriegen zwischen den Clans geprägt waren, zerbrach sein sorgsam geknüpftes Netzwerk. Familienkonflikte und außenpolitische Verwicklungen führten dazu, dass Snorri 1241 auf Geheiß des norwegischen Königs von seinen eigenen Schwiegersöhnen erschlagen wurde.