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Freikorps

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Ernst von Salomon verarbeitet in seinem 1930 erschienenen autobiografischen Roman seine Jugenderlebnisse, beginnend mit seiner Mitgliedschaft in einem Freikorps 1918. Zunächst kämpfte er auf Seiten der regierungstreuen Truppen in Berlin und Weimar. Als polnische und interalliierte Bestrebungen Teile von Schlesien annektierten, wurden das Baltikum und Oberschlesien sein Einsatzgebiet. In den Feuertaufen des Weltkrieges und der nachfolgenden Landesverteidigung gegen Polen und Franzosen sowie den inneren Unruhen im Reichsgebiet entstand der Typus eines neuen Kriegers: des Freikorpskämpfers, des Überzeugungstäters. Für seine Verwicklungen in von der Organisation Consul begangene Fememorde, darunter die Ermordung von Außenminister Walther Rathenau, wurde er zu einer mehrjährigen Zuchthausstrafe verurteilt. Der Roman offenbart schonungslos die Denkweisen außergewöhnlicher Männer in außergewöhnlichen Zeiten auf literarischem Niveau. Besonders interessant ist die Person des Autors, der sich von dem auf die Revolutionsjahre folgenden Nationalsozialismus distanzierte. Der Roman gilt als der beste zur Verständnis der Wirren der Nachkriegsjahre des Ersten Weltkrieges und der Motivation der Protagonisten der äußersten Rechten.

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Freikorps, Ernst Von Salomon

Język
Rok wydania
2011
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Freikorps
Język
niemiecki
Wydawca
Unitall
Rok wydania
2011
Oprawa
twarda
ISBN10
3905937352
ISBN13
9783905937350
Seria
Ocena
4,5 z 5
Opis
Ernst von Salomon verarbeitet in seinem 1930 erschienenen autobiografischen Roman seine Jugenderlebnisse, beginnend mit seiner Mitgliedschaft in einem Freikorps 1918. Zunächst kämpfte er auf Seiten der regierungstreuen Truppen in Berlin und Weimar. Als polnische und interalliierte Bestrebungen Teile von Schlesien annektierten, wurden das Baltikum und Oberschlesien sein Einsatzgebiet. In den Feuertaufen des Weltkrieges und der nachfolgenden Landesverteidigung gegen Polen und Franzosen sowie den inneren Unruhen im Reichsgebiet entstand der Typus eines neuen Kriegers: des Freikorpskämpfers, des Überzeugungstäters. Für seine Verwicklungen in von der Organisation Consul begangene Fememorde, darunter die Ermordung von Außenminister Walther Rathenau, wurde er zu einer mehrjährigen Zuchthausstrafe verurteilt. Der Roman offenbart schonungslos die Denkweisen außergewöhnlicher Männer in außergewöhnlichen Zeiten auf literarischem Niveau. Besonders interessant ist die Person des Autors, der sich von dem auf die Revolutionsjahre folgenden Nationalsozialismus distanzierte. Der Roman gilt als der beste zur Verständnis der Wirren der Nachkriegsjahre des Ersten Weltkrieges und der Motivation der Protagonisten der äußersten Rechten.