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Freifahrt

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Erwin ist ein seltsamer Kerl, der allein am Rande einer Kleinstadt lebt, ohne Freunde, Arbeit oder Perspektive. Sein Leben plätschert dahin, geprägt von Besuchen im Café und im Einkaufszentrum sowie wöchentlichen Fahrten zu dem elterlichen Bauernhof, den er verlassen musste. Eines Tages schenkt ihm sein Vater eine Jahreskarte der ÖBB. Zunächst irritiert von diesem „blöden“ Geschenk, steigt Erwin schließlich in einen Zug und beginnt ziellos zu fahren. Diese Reise wird zu einem Abenteuer, das sein Leben in Bewegung bringt. Auf seinen Fahrten begegnet er verschiedenen Menschen in den Abteilen und Wartezonen zwischen Villach und Salzburg, Wien und Innsbruck. Dabei entwickelt sich sein Herumfahren zu einer Art Road Movie mit skurrilen Wendungen. Besonders prägnant ist seine kurze, aber prägende Begegnung mit der jungen Polin Agnieszka, in die er sich verliebt und die er sucht. In dieser Erzählung zeigt der Autor ein feines Gespür für Atmosphäre und Charakterzeichnung. Mit knappen Sätzen beschreibt er das Schicksal eines Getriebenen ohne Antriebskraft und schafft durch die Vermeidung psychologischen Vokabulars sowie die Außenperspektive ein tiefgründiges Porträt des Protagonisten.

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Freifahrt, Josef Kleindienst

Język
Rok wydania
2013
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Freifahrt
Język
niemiecki
Wydawca
Sonderzahl
Rok wydania
2013
Oprawa
miękka
Liczba stron
143
ISBN10
3854493843
ISBN13
9783854493846
Seria
Kategorie
Opis
Erwin ist ein seltsamer Kerl, der allein am Rande einer Kleinstadt lebt, ohne Freunde, Arbeit oder Perspektive. Sein Leben plätschert dahin, geprägt von Besuchen im Café und im Einkaufszentrum sowie wöchentlichen Fahrten zu dem elterlichen Bauernhof, den er verlassen musste. Eines Tages schenkt ihm sein Vater eine Jahreskarte der ÖBB. Zunächst irritiert von diesem „blöden“ Geschenk, steigt Erwin schließlich in einen Zug und beginnt ziellos zu fahren. Diese Reise wird zu einem Abenteuer, das sein Leben in Bewegung bringt. Auf seinen Fahrten begegnet er verschiedenen Menschen in den Abteilen und Wartezonen zwischen Villach und Salzburg, Wien und Innsbruck. Dabei entwickelt sich sein Herumfahren zu einer Art Road Movie mit skurrilen Wendungen. Besonders prägnant ist seine kurze, aber prägende Begegnung mit der jungen Polin Agnieszka, in die er sich verliebt und die er sucht. In dieser Erzählung zeigt der Autor ein feines Gespür für Atmosphäre und Charakterzeichnung. Mit knappen Sätzen beschreibt er das Schicksal eines Getriebenen ohne Antriebskraft und schafft durch die Vermeidung psychologischen Vokabulars sowie die Außenperspektive ein tiefgründiges Porträt des Protagonisten.