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Der schwarze Handschuh

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Eine bezaubernde russische Trouvaille: Vladimir Odoevskij, ein charmanter Feingeist und scharfzüngiger Kritiker skandalöser Zustände, erzählt mit der Eleganz eines formvollendeten Stilisten. Dieser Auswahlband ist eine Entdeckung für alle, die sich von der «Leichtigkeit, Geistesgegenwart und Beobachtungsgabe» des russischen Klassikers faszinieren lassen möchten. Odoevskij (1803–1869) hat die Erzählkunst seiner Heimat mitbegründet und seine Novellen in weltliterarische Sphären geführt. Sprachlich souverän und in unbefangenem Fabulierton vermittelt er ein launig-heiteres Zeit- und Sittenbild der spätaristokratischen Welt. Kaum ein gesellschaftlicher Missstand und kaum ein menschlicher Makel bleibt von seiner scharfen Feder unberührt. Habgier, Eitelkeit, Ruhmsucht und Standesdünkel werden ebenso thematisiert wie die Enge gesellschaftlicher Konventionen, die sowohl die Privilegierten als auch die Habenichtse betrifft. Die Erzählungen, darunter das Zwillingsstück um die zauberhaften Prinzessinnen Mimi und Zizi, bieten eine tiefgreifende Kritik an ausgehöhlten Traditionen. Romantische Motive und ein modern anmutender Scharfblick sind meisterhaft miteinander verwoben. Die hier von Peter Urban präsentierten Prosaschätze sind durchweg Erst- bzw. Neuübersetzungen, die den Nimbus dieses großen Erzählers unterstreichen.

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Der schwarze Handschuh, Vladimir Fedorovič Odojevskij

Język
Rok wydania
2013
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Der schwarze Handschuh
Język
niemiecki
Wydawca
Manesse
Rok wydania
2013
Oprawa
twarda
ISBN10
3717522469
ISBN13
9783717522461
Seria
Kategorie
Opis
Eine bezaubernde russische Trouvaille: Vladimir Odoevskij, ein charmanter Feingeist und scharfzüngiger Kritiker skandalöser Zustände, erzählt mit der Eleganz eines formvollendeten Stilisten. Dieser Auswahlband ist eine Entdeckung für alle, die sich von der «Leichtigkeit, Geistesgegenwart und Beobachtungsgabe» des russischen Klassikers faszinieren lassen möchten. Odoevskij (1803–1869) hat die Erzählkunst seiner Heimat mitbegründet und seine Novellen in weltliterarische Sphären geführt. Sprachlich souverän und in unbefangenem Fabulierton vermittelt er ein launig-heiteres Zeit- und Sittenbild der spätaristokratischen Welt. Kaum ein gesellschaftlicher Missstand und kaum ein menschlicher Makel bleibt von seiner scharfen Feder unberührt. Habgier, Eitelkeit, Ruhmsucht und Standesdünkel werden ebenso thematisiert wie die Enge gesellschaftlicher Konventionen, die sowohl die Privilegierten als auch die Habenichtse betrifft. Die Erzählungen, darunter das Zwillingsstück um die zauberhaften Prinzessinnen Mimi und Zizi, bieten eine tiefgreifende Kritik an ausgehöhlten Traditionen. Romantische Motive und ein modern anmutender Scharfblick sind meisterhaft miteinander verwoben. Die hier von Peter Urban präsentierten Prosaschätze sind durchweg Erst- bzw. Neuübersetzungen, die den Nimbus dieses großen Erzählers unterstreichen.