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Klam

Erzählung

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  • 134 strony
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Rüdiger Görner zeichnet in seinem Prosadebüt das Bild eines schrulligen Einzelgängers, eines großen Auf-und-ab-Gehers. Dem Hin und Her des Lebens begegnet Klam mit Ironie und Melancholie. Görners 'Held' ist durchaus lebenstüchtig – er hält sich als Marktforscher im teuren London ganz gut über Wasser –, sucht aber Erfüllung in einer virtuellen Kunst-Welt und geht zeitweise seinen verfehlten literarischen Ambitionen nach. Klam verstrickt sich im Laufe der Erzählung immer mehr in diese überspannten Künstlerkreise und wendet sich einer wohlhabenden, in skurrilen Verhältnissen lebenden Fotografin zu, der das Bestehen auf herkömmlichen fotografischen Verfahren zum Verhängnis werden wird. In Klam lotet Görner die Möglichkeiten der Inszenierung und Sprachwerdung des Erinnerns aus, geht der Frage der Funktionsweise von Erinnerung nach. Klam ist ein Beobachter (und Beschreiber) seiner selbst, er steht neben dem 'wirklichen' Leben. Zugleich schreiten die 'großen' Themen Geburt und Tod durch dieses Leben. Es höchst vergnüglich zu lesen, wie Rüdiger Görner im Spannungsfeld zwischen Virtualität und Wirklichkeit – dort, wo wir Zeitgenossen alle verortet sind – mit gepflegter Skurrilität, britischer Eleganz und erfrischender Ironie die Frage nach dem richtigen Leben stellt.

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Klam, Rüdiger Görner

Język
Rok wydania
2013
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Klam
Podtytuł
Erzählung
Język
niemiecki
Wydawca
Sonderzahl
Rok wydania
2013
Oprawa
twarda
Liczba stron
134
ISBN10
3854493967
ISBN13
9783854493969
Seria
Kategorie
Opis
Rüdiger Görner zeichnet in seinem Prosadebüt das Bild eines schrulligen Einzelgängers, eines großen Auf-und-ab-Gehers. Dem Hin und Her des Lebens begegnet Klam mit Ironie und Melancholie. Görners 'Held' ist durchaus lebenstüchtig – er hält sich als Marktforscher im teuren London ganz gut über Wasser –, sucht aber Erfüllung in einer virtuellen Kunst-Welt und geht zeitweise seinen verfehlten literarischen Ambitionen nach. Klam verstrickt sich im Laufe der Erzählung immer mehr in diese überspannten Künstlerkreise und wendet sich einer wohlhabenden, in skurrilen Verhältnissen lebenden Fotografin zu, der das Bestehen auf herkömmlichen fotografischen Verfahren zum Verhängnis werden wird. In Klam lotet Görner die Möglichkeiten der Inszenierung und Sprachwerdung des Erinnerns aus, geht der Frage der Funktionsweise von Erinnerung nach. Klam ist ein Beobachter (und Beschreiber) seiner selbst, er steht neben dem 'wirklichen' Leben. Zugleich schreiten die 'großen' Themen Geburt und Tod durch dieses Leben. Es höchst vergnüglich zu lesen, wie Rüdiger Görner im Spannungsfeld zwischen Virtualität und Wirklichkeit – dort, wo wir Zeitgenossen alle verortet sind – mit gepflegter Skurrilität, britischer Eleganz und erfrischender Ironie die Frage nach dem richtigen Leben stellt.