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Mein Krankenhaus am Rande der Stadt

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Was ist ein Krankenhaus? Ein Geburtshausund ein Todeshaus. Ein Haus, in dem die eine Krankheit vertrieben wird und drei neue entstehen. Ich habe nichts gegen das Krankenhaus, die Leute geben sich die größte Mühe, aus Menschen Patienten zu machen und sie in jenen unnormalen Zustand zu versetzen, der sie für die Gesellschaft verwendungsfähig macht. Ich hätte Politiker werden sollen, dann könnte ich an mich glauben. Es ist schön, an sich zu glauben. Auch Kritiker ist keine schlechte Beschäftigung, man weiß alles und muß nichts beweisen. Rozewicz hat recht: Der Tod erfolgt in den alten Kulissen. Wir schaffen es nicht, uns frei zu machen von den alten Zwängen der Gesellschaft. Wir drohen entweder in der Masse zu ersticken oder in der Einsamkeit dahinzudämmern; belustigt teils über die Konventionen, denen wir uns unterwerfen, verzweifelt teils über die Ausweglosigkeit der Konflikthärten, die durch uns gehen, hindurchgehen. Wir können es natürlich auch mit Fußgymnastik versuchen und uns konzentrativ entspannen. Oder Grillpartys veranstalten und auf die Jagd gehen. Fieberphantasien eines sternhagelnüchternen Menschen.

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Mein Krankenhaus am Rande der Stadt, Armin Stolper

Język
Rok wydania
2015
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Mein Krankenhaus am Rande der Stadt
Język
niemiecki
Wydawca
GNN Verlag
Rok wydania
2015
Oprawa
miękka
Liczba stron
253
ISBN10
3898194191
ISBN13
9783898194198
Seria
Kategorie
Opis
Was ist ein Krankenhaus? Ein Geburtshausund ein Todeshaus. Ein Haus, in dem die eine Krankheit vertrieben wird und drei neue entstehen. Ich habe nichts gegen das Krankenhaus, die Leute geben sich die größte Mühe, aus Menschen Patienten zu machen und sie in jenen unnormalen Zustand zu versetzen, der sie für die Gesellschaft verwendungsfähig macht. Ich hätte Politiker werden sollen, dann könnte ich an mich glauben. Es ist schön, an sich zu glauben. Auch Kritiker ist keine schlechte Beschäftigung, man weiß alles und muß nichts beweisen. Rozewicz hat recht: Der Tod erfolgt in den alten Kulissen. Wir schaffen es nicht, uns frei zu machen von den alten Zwängen der Gesellschaft. Wir drohen entweder in der Masse zu ersticken oder in der Einsamkeit dahinzudämmern; belustigt teils über die Konventionen, denen wir uns unterwerfen, verzweifelt teils über die Ausweglosigkeit der Konflikthärten, die durch uns gehen, hindurchgehen. Wir können es natürlich auch mit Fußgymnastik versuchen und uns konzentrativ entspannen. Oder Grillpartys veranstalten und auf die Jagd gehen. Fieberphantasien eines sternhagelnüchternen Menschen.