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Die Sehnsucht nach dem Unbestimmten

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  • 120 stron
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Die Erzählung über Gottfried Benn und seine dritte Ehefrau Ilse spielt in der russischen Besatzungszone 1949. Ilse, ebenfalls Ärztin an der Charité, schildert die katastrophalen Zustände im Krankenhaus, wo viele hungernde Menschen, vor allem Frauen, Kinder und alte Menschen, täglich sterben. Die Ärzte sind überfordert, ebenso wie Benn, der zum ersten Mal eine eigene Praxis hat und arme Patienten oft kostenlos behandelt. Die Autorin beschreibt das Nachkriegsberlin aus einer individuellen Perspektive, die in bisherigen Berichten nicht thematisiert wurde. Die Geschichte über Friedrich Schleiermacher, den berühmten Sprachphilosophen, basiert auf wahren Begebenheiten. Seine Aussage „Kein Denken ohne Sprache“ kritisiert sozial-darwinistische Ansätze. Die Erzählung beginnt mit seiner Sonntagspredigt, in der er die Brutalität der Berliner Polizei anprangert, die friedliche Demonstranten erschoss. Er fordert den Berliner Senat auf, die Autonomie der Universität gesetzlich zu garantieren und sie als Freie Universität zu benennen. Bettina von Arnims Salon von 1831 wird als kritische Kleinöffentlichkeit beschrieben, in der Bürger, einschließlich der Polizei, willkommen waren. Hier trafen sich berühmte Dichter, um ihre Werke vorzustellen und über ästhetische sowie politische Themen zu diskutieren. Bettinas Engagement für die Kunstautonomie und ihr Eintreten für den Weberaufstand verdeutlichen ihren Mut, auch wenn sie gezwungen war, ihre

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Die Sehnsucht nach dem Unbestimmten, Gisela Dischner

Język
Rok wydania
2017
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Die Sehnsucht nach dem Unbestimmten
Język
niemiecki
Rok wydania
2017
Oprawa
twarda
Liczba stron
120
ISBN10
3941524852
ISBN13
9783941524859
Seria
Opis
Die Erzählung über Gottfried Benn und seine dritte Ehefrau Ilse spielt in der russischen Besatzungszone 1949. Ilse, ebenfalls Ärztin an der Charité, schildert die katastrophalen Zustände im Krankenhaus, wo viele hungernde Menschen, vor allem Frauen, Kinder und alte Menschen, täglich sterben. Die Ärzte sind überfordert, ebenso wie Benn, der zum ersten Mal eine eigene Praxis hat und arme Patienten oft kostenlos behandelt. Die Autorin beschreibt das Nachkriegsberlin aus einer individuellen Perspektive, die in bisherigen Berichten nicht thematisiert wurde. Die Geschichte über Friedrich Schleiermacher, den berühmten Sprachphilosophen, basiert auf wahren Begebenheiten. Seine Aussage „Kein Denken ohne Sprache“ kritisiert sozial-darwinistische Ansätze. Die Erzählung beginnt mit seiner Sonntagspredigt, in der er die Brutalität der Berliner Polizei anprangert, die friedliche Demonstranten erschoss. Er fordert den Berliner Senat auf, die Autonomie der Universität gesetzlich zu garantieren und sie als Freie Universität zu benennen. Bettina von Arnims Salon von 1831 wird als kritische Kleinöffentlichkeit beschrieben, in der Bürger, einschließlich der Polizei, willkommen waren. Hier trafen sich berühmte Dichter, um ihre Werke vorzustellen und über ästhetische sowie politische Themen zu diskutieren. Bettinas Engagement für die Kunstautonomie und ihr Eintreten für den Weberaufstand verdeutlichen ihren Mut, auch wenn sie gezwungen war, ihre