Bookbot

Jammern auf hohem Niveau

Ein Barhocker-Oratorium

Ocena książki

Więcej o książce

Ein dichtender Kellner mit Liebeskummer, ein gescheiterter Privatgelehrter, eine Radiomacherin, ein vereinsamter Wirtschaftsnomade und ein ausgemustertes Politikerdouble treffen sich abends an der Bar und versprechen, auf hohem Niveau zu jammern. Markus Köhle folgt seinen Protagonist_innen sprachspielerisch in die Untiefen der Bierpipeline, wo die großen Fragen des Lebens verhandelt werden. Ironie wird lässig, aber auch leicht bitter, während Reflektiertheit souverän, jedoch oft einsam erscheint. „Potenzial“ klingt oft wie ein Synonym für das, was noch vor einem liegt. Wer jammert, hat nicht aufgegeben; man zählt sich nicht zu den Gestalten, die nur ihrem „Prostpflaster“ zusprechen und die Theke mit Biergedichten übersäen. Um nicht auf diese Bahn zu geraten, schließen sich die Jammernden zusammen und entwickeln einen genialen Plan, um den Widernissen des Alltags mit vereinten Kräften zu trotzen. Köhle gelingt es, ein Geflecht aus Monologen zu schaffen, in dem konkrete Poesie, Sozialkritik und dunkelbunter Humor sich gegenseitig befeuern. Das Ergebnis ist ein schonungsloser und unterhaltsamer Blick auf die wahren Verhältnisse des Kulturschaffens: denn „lecker ist der Komparativ von leck“.

Zakup książki

Jammern auf hohem Niveau, Markus Köhle

Język
Rok wydania
2017
Oprawa
(miękka),
Stan książki
Dobry
Cena
21,17 zł

Metody płatności

3,0
Dobra
1 Ocena

Brakuje nam tutaj Twojej recenzji.

Tytuł
Jammern auf hohem Niveau
Podtytuł
Ein Barhocker-Oratorium
Język
niemiecki
Wydawca
Sonderzahl
Rok wydania
2017
Oprawa
miękka
ISBN10
385449484X
ISBN13
9783854494843
Seria
Kategorie
Ocena
3 z 5
Opis
Ein dichtender Kellner mit Liebeskummer, ein gescheiterter Privatgelehrter, eine Radiomacherin, ein vereinsamter Wirtschaftsnomade und ein ausgemustertes Politikerdouble treffen sich abends an der Bar und versprechen, auf hohem Niveau zu jammern. Markus Köhle folgt seinen Protagonist_innen sprachspielerisch in die Untiefen der Bierpipeline, wo die großen Fragen des Lebens verhandelt werden. Ironie wird lässig, aber auch leicht bitter, während Reflektiertheit souverän, jedoch oft einsam erscheint. „Potenzial“ klingt oft wie ein Synonym für das, was noch vor einem liegt. Wer jammert, hat nicht aufgegeben; man zählt sich nicht zu den Gestalten, die nur ihrem „Prostpflaster“ zusprechen und die Theke mit Biergedichten übersäen. Um nicht auf diese Bahn zu geraten, schließen sich die Jammernden zusammen und entwickeln einen genialen Plan, um den Widernissen des Alltags mit vereinten Kräften zu trotzen. Köhle gelingt es, ein Geflecht aus Monologen zu schaffen, in dem konkrete Poesie, Sozialkritik und dunkelbunter Humor sich gegenseitig befeuern. Das Ergebnis ist ein schonungsloser und unterhaltsamer Blick auf die wahren Verhältnisse des Kulturschaffens: denn „lecker ist der Komparativ von leck“.