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Frauen, die Geschichte schrieben/ Valeria Messalina

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  • 458 stron
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Valeria Messalina, die dritte Frau des römischen Kaisers Claudius, wird in den überwiegend negativen Quellen als habgierig, grausam und ausschweifend beschrieben, mit dem Vorwurf, eine Nymphomanin gewesen zu sein. Ihre Intrigen führten zum Fall zahlreicher hochrangiger Personen. Nachdem sie mit der mächtigen Partei der Freigelassenen brach und eine neue Ehe mit Gaius Silius einging, wurde sie auf Betreiben von Narcissus hingerichtet. Ihre angeblich hervorstechendsten Charaktereigenschaften sind Geiz, Grausamkeit und exzessive Ausschweifungssucht, die sich in zahlreichen außerehelichen Affären äußerte. Claudius war in seine jüngere, lebenslustige und schöne Frau verliebt und ignorierte schließlich ihren kritisierten Lebenswandel. Die Vergnügungen der jungen Kaiserin auf Festen und Banketten hatten den Ruf, in opulente Orgien auszuarten. Sie wird als aktiv begehrende Frau dargestellt, die ihre sexuellen Bedürfnisse rücksichtslos durchsetzte. So soll sie den berühmten Pantomimen Mnester zum Beischlaf genötigt haben, indem sie Claudius unter falschen Vorwänden dazu brachte, dass Mnester ihr gehorchen müsse. Zudem zwang sie adlige Damen, im Kaiserpalast vor ihren Ehemännern Ehebruch zu begehen, und führte Claudius Sklavinnen als Geliebte zu, während sie ihr unkeusches Verhalten lange zu verbergen wusste.

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Frauen, die Geschichte schrieben/ Valeria Messalina, Alfred Schirokauer

Język
Rok wydania
2019
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Frauen, die Geschichte schrieben/ Valeria Messalina
Język
niemiecki
Wydawca
epubli
Rok wydania
2019
Oprawa
miękka
Liczba stron
458
ISBN10
374858086X
ISBN13
9783748580867
Seria
Tagi
Opis
Valeria Messalina, die dritte Frau des römischen Kaisers Claudius, wird in den überwiegend negativen Quellen als habgierig, grausam und ausschweifend beschrieben, mit dem Vorwurf, eine Nymphomanin gewesen zu sein. Ihre Intrigen führten zum Fall zahlreicher hochrangiger Personen. Nachdem sie mit der mächtigen Partei der Freigelassenen brach und eine neue Ehe mit Gaius Silius einging, wurde sie auf Betreiben von Narcissus hingerichtet. Ihre angeblich hervorstechendsten Charaktereigenschaften sind Geiz, Grausamkeit und exzessive Ausschweifungssucht, die sich in zahlreichen außerehelichen Affären äußerte. Claudius war in seine jüngere, lebenslustige und schöne Frau verliebt und ignorierte schließlich ihren kritisierten Lebenswandel. Die Vergnügungen der jungen Kaiserin auf Festen und Banketten hatten den Ruf, in opulente Orgien auszuarten. Sie wird als aktiv begehrende Frau dargestellt, die ihre sexuellen Bedürfnisse rücksichtslos durchsetzte. So soll sie den berühmten Pantomimen Mnester zum Beischlaf genötigt haben, indem sie Claudius unter falschen Vorwänden dazu brachte, dass Mnester ihr gehorchen müsse. Zudem zwang sie adlige Damen, im Kaiserpalast vor ihren Ehemännern Ehebruch zu begehen, und führte Claudius Sklavinnen als Geliebte zu, während sie ihr unkeusches Verhalten lange zu verbergen wusste.