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Erzählung zur Sache

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Stephanie Bart folgt in ihren Romanen der Spur des Widerstands und beleuchtet den Widerspruch zwischen dominanten gesellschaftlichen Kräften und ihren Antipoden, hier am Beispiel von Gudrun Ensslin. Die Erzählung entführt uns in die Atmosphäre der Bundesrepublik 1972 und zeigt, was es bedeutet, wenn ein junger Mensch mit intaktem Gewissen die faschistische Kontinuität der Bundesrepublik nicht hinnehmen will. Mit einer kraftvollen Sprache, inspiriert von der Ästhetik des Widerstands Peter Weiss', erweckt die Autorin Gudrun Ensslin lebendig: von den bunten, gewaltfreien Protesten der APO über die Baader-Befreiung (Gründung der RAF) bis zu ihren 5 ½ Jahren in Haft und ihrem Tod im Stammheimer Gefängnis am 18. Oktober 1977. Bart verknüpft Ensslins Perspektive mit einer gesellschaftlichen Vision, die seit Heine, Büchner, Benjamin und Brecht auf ein gutes Leben für alle abzielt. Sie entfesselt ein Denken, in dem der oft bemühte, aber nie verwirklichte Begriff der Würde des Lebens endlich Gestalt annehmen könnte: auf eine Zukunft, in der niemand zurückgelassen wird und das Ökosystem bewahrt bleibt, denn es ist fünf nach zwölf!

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Erzählung zur Sache, Stephanie Bart

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(twarda)
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2,3
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3 Ocena

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Tytuł
Erzählung zur Sache
Język
niemiecki
Rok wydania
2023
Oprawa
twarda
ISBN10
3966390787
ISBN13
9783966390781
Seria
Tagi
Ocena
2,3 z 5
Opis
Stephanie Bart folgt in ihren Romanen der Spur des Widerstands und beleuchtet den Widerspruch zwischen dominanten gesellschaftlichen Kräften und ihren Antipoden, hier am Beispiel von Gudrun Ensslin. Die Erzählung entführt uns in die Atmosphäre der Bundesrepublik 1972 und zeigt, was es bedeutet, wenn ein junger Mensch mit intaktem Gewissen die faschistische Kontinuität der Bundesrepublik nicht hinnehmen will. Mit einer kraftvollen Sprache, inspiriert von der Ästhetik des Widerstands Peter Weiss', erweckt die Autorin Gudrun Ensslin lebendig: von den bunten, gewaltfreien Protesten der APO über die Baader-Befreiung (Gründung der RAF) bis zu ihren 5 ½ Jahren in Haft und ihrem Tod im Stammheimer Gefängnis am 18. Oktober 1977. Bart verknüpft Ensslins Perspektive mit einer gesellschaftlichen Vision, die seit Heine, Büchner, Benjamin und Brecht auf ein gutes Leben für alle abzielt. Sie entfesselt ein Denken, in dem der oft bemühte, aber nie verwirklichte Begriff der Würde des Lebens endlich Gestalt annehmen könnte: auf eine Zukunft, in der niemand zurückgelassen wird und das Ökosystem bewahrt bleibt, denn es ist fünf nach zwölf!