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Orthodoxie und Ukrainekrieg

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Die Betroffenheit über den Ukrainekrieg irritiert Gedanken, Weltanschauungen und Glauben. Die Russische Orthodoxe Kirche, insbesondere deren Patriarch Kyrill, stellt die Rolle christlichen Handelns grundsätzlich in Frage. Ein dunkler Schatten legt sich über jegliches Vertrauen in den Auftrag der Kirchen, hier vornehmlich der orthodoxen. Damit diese darüber nicht generell in Misskredit geraten, möchte ich deren großen geistlichen Reichtum in Erinnerung rufen, von dem die westlichen Kirchen so viel profitieren. Zum einen ist der erste Impuls zur Gründung des Ökumenischen Weltrats der Kirchen vom Orthodoxen Patriarchat in Konstantinopel ausgegangen, zum anderen ist den westlichen Kirchen die Bedeutung der Lehre vom Heiligen Geist wieder neu ins Bewusstsein gebracht worden. Viele große evangelische und katholische Theologen bekennen in diesem Zusammenhang die „Geistvergessenheit“ des Westens. So ist nach westlichem Verständnis die Kirche christologisch als „Leib Christi“ zu verstehen. Die Orthodoxie aber sieht die Kirche als Werk des Heiligen Geistes, mithin als „Gemeinschaft der Heiligen“ an. Ein künftiger Austausch darüber steht an.

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Orthodoxie und Ukrainekrieg, Ulrich Kadelbach

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Orthodoxie und Ukrainekrieg
Język
niemiecki
Rok wydania
2023
Oprawa
miękka
Liczba stron
168
ISBN10
3873367963
ISBN13
9783873367968
Seria
Kategorie
Opis
Die Betroffenheit über den Ukrainekrieg irritiert Gedanken, Weltanschauungen und Glauben. Die Russische Orthodoxe Kirche, insbesondere deren Patriarch Kyrill, stellt die Rolle christlichen Handelns grundsätzlich in Frage. Ein dunkler Schatten legt sich über jegliches Vertrauen in den Auftrag der Kirchen, hier vornehmlich der orthodoxen. Damit diese darüber nicht generell in Misskredit geraten, möchte ich deren großen geistlichen Reichtum in Erinnerung rufen, von dem die westlichen Kirchen so viel profitieren. Zum einen ist der erste Impuls zur Gründung des Ökumenischen Weltrats der Kirchen vom Orthodoxen Patriarchat in Konstantinopel ausgegangen, zum anderen ist den westlichen Kirchen die Bedeutung der Lehre vom Heiligen Geist wieder neu ins Bewusstsein gebracht worden. Viele große evangelische und katholische Theologen bekennen in diesem Zusammenhang die „Geistvergessenheit“ des Westens. So ist nach westlichem Verständnis die Kirche christologisch als „Leib Christi“ zu verstehen. Die Orthodoxie aber sieht die Kirche als Werk des Heiligen Geistes, mithin als „Gemeinschaft der Heiligen“ an. Ein künftiger Austausch darüber steht an.