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Von beiden Seiten der Tür

Gedichte

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In Andreas Altmanns Gedichten tritt die Natur nicht als Gegenwelt in Erscheinung, sondern wird als unmittelbar Erfahrenes ins Erleben geholt. Es findet eine dichterische Anverwandlung statt. - Es ist die Psyche der Natur, die zur Sprache kommt, und zugleich die Natur der Psyche. Rettung stellen Andreas Altmanns Gedichte gleichwohl nicht dar. Die Katastrophe scheint nicht mehr vor uns, sondern längst um und in uns. Lakonisch heißt es in Anspielung auf die berühmten Verse Rilkes: „wer jetzt kein haus hat, stirbt.“ - Wer, wie Andreas Altmann, mehr als ein halbes Leben lang gedichtet hat, muss sich und der Welt keine Kunstfertigkeit mehr beweisen. Vielleicht resultiert daraus die beindruckende Fähigkeit des unverstellten Sprechens. Dabei trifft mancher Satz den Leser wie ein Schlag. Andere Zeilen scheinen frappierend einfach und doch schwebt ein poetischer Zauber über ihnen. - Der Gedichtband wird durch 16 Farbtafeln ergänzt, die Andreas Altmanns „Fabelhäuser“ zeigen, fotografiert von Wolfgang Jaros.

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Von beiden Seiten der Tür, Andreas Altmann

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Von beiden Seiten der Tür
Podtytuł
Gedichte
Język
niemiecki
Rok wydania
2023
Oprawa
twarda
Liczba stron
104
ISBN10
394830517X
ISBN13
9783948305178
Seria
Kategorie
Tagi
Ocena
5 z 5
Opis
In Andreas Altmanns Gedichten tritt die Natur nicht als Gegenwelt in Erscheinung, sondern wird als unmittelbar Erfahrenes ins Erleben geholt. Es findet eine dichterische Anverwandlung statt. - Es ist die Psyche der Natur, die zur Sprache kommt, und zugleich die Natur der Psyche. Rettung stellen Andreas Altmanns Gedichte gleichwohl nicht dar. Die Katastrophe scheint nicht mehr vor uns, sondern längst um und in uns. Lakonisch heißt es in Anspielung auf die berühmten Verse Rilkes: „wer jetzt kein haus hat, stirbt.“ - Wer, wie Andreas Altmann, mehr als ein halbes Leben lang gedichtet hat, muss sich und der Welt keine Kunstfertigkeit mehr beweisen. Vielleicht resultiert daraus die beindruckende Fähigkeit des unverstellten Sprechens. Dabei trifft mancher Satz den Leser wie ein Schlag. Andere Zeilen scheinen frappierend einfach und doch schwebt ein poetischer Zauber über ihnen. - Der Gedichtband wird durch 16 Farbtafeln ergänzt, die Andreas Altmanns „Fabelhäuser“ zeigen, fotografiert von Wolfgang Jaros.