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Textilien und Weberei der Bergbewohner Luzons

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    In den Textilien und der Weberei der Bergregion Luzons wurde die komplexe Mischung externer kultureller Einflüsse in bezug auf unterschiedliche Materialien, Farben, Muster, Formen und Arten des Gebrauchs reflektiert. Diese kulturellen Einflüsse aus anderen Ländern lassen sich auf die geographische Lage der Philippinen zurückführen. Denn durch die Nähe zur südchinesischen und zur hinterindischen Küste hatten die Inseln eine Schlüsselposition innerhalb der Seehandelsrouten. Einzelne textile Charakteristika, die sich auf Geweben aus angrenzenden Regionen wiederfanden, wiesen gezielt auf Handelskontakte zu diesem Gebiet hin. Der Handel schien jedoch erst ab ca. 1500 unter anderem Textilien und Weberei nach Luzon gebracht zu haben. Dort waren Textilien als teuere Neuheit in erster Linie Prestigegegenstände und fanden nicht nur als Kleidung Verwendung, sondern vor allem im magisch-religiösen Bereich; ihr materieller und zeremonieller Wert hob sie über den einer alltäglichen Tracht weit hinaus.

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    Textilien und Weberei der Bergbewohner Luzons,

    Język
    Rok wydania
    1991
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    Tytuł
    Textilien und Weberei der Bergbewohner Luzons
    Język
    niemiecki
    Autorzy
    Wydawca
    Peter Lang
    Rok wydania
    1991
    Oprawa
    miękka
    Liczba stron
    1149
    ISBN10
    3631432496
    ISBN13
    9783631432495
    Seria
    Opis
    In den Textilien und der Weberei der Bergregion Luzons wurde die komplexe Mischung externer kultureller Einflüsse in bezug auf unterschiedliche Materialien, Farben, Muster, Formen und Arten des Gebrauchs reflektiert. Diese kulturellen Einflüsse aus anderen Ländern lassen sich auf die geographische Lage der Philippinen zurückführen. Denn durch die Nähe zur südchinesischen und zur hinterindischen Küste hatten die Inseln eine Schlüsselposition innerhalb der Seehandelsrouten. Einzelne textile Charakteristika, die sich auf Geweben aus angrenzenden Regionen wiederfanden, wiesen gezielt auf Handelskontakte zu diesem Gebiet hin. Der Handel schien jedoch erst ab ca. 1500 unter anderem Textilien und Weberei nach Luzon gebracht zu haben. Dort waren Textilien als teuere Neuheit in erster Linie Prestigegegenstände und fanden nicht nur als Kleidung Verwendung, sondern vor allem im magisch-religiösen Bereich; ihr materieller und zeremonieller Wert hob sie über den einer alltäglichen Tracht weit hinaus.