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Bis ans Ende der Welt

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Herbe Landschaften und liebliche Gegenden, karge, weite Landstriche ohne Brunnen, ohne Dorf, dann wieder pittoreske Orte, hin zu den tückischen Pyrenäen - 1500 km lang ist der Fußweg von Mittelfrankreich nach Santiago de Compostela, der mythische Jakobsweg oder "Camino de Santiago". Es sind zwei Monate Fußmarsch, an dessen Ende der Wanderer oder Pilger noch einmal auf eine harte Probe gestellt wird in der ungastlichen Meseta. Diese Wanderung, die Rene Freund in einem sehr persönlichen Tagebuch nachzeichnet, bedeutet emotionale Wechselbäder von euphorischem Glücksgefühl über die Faszination der Landschaft und das Hinauswachsen über die eigenen Kräfte bis hin zur Wut über den eigenen "Masochismus" und zu physischen wie psychischen Krisen. Denn anders als bei den üblichen Reiseformen ist der Wanderer den Launen der Natur, der Sonne, dem Regen, dem Wind, der Einsamkeit - und nicht zuletzt seinen eigenen Gedanken ausgesetzt.Rene Freunds Perspektive, die durchaus keine katholische i st, vereint wohldosiert die Objektivität des aufmerksamen Beobachters mit der Begeisterung des jeden Tag neu Aufbrechenden, das Feingefühl des Naturliebhabers mit teils ironisch gebrochener sachlicher Darstellung. So macht er den Leser zum Begleiter und läßt ihn die Ängste, Nöte und Freuden der modernen Pilger miterleben.

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Bis ans Ende der Welt, René Freund

Język
Rok wydania
2000
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Bis ans Ende der Welt
Język
niemiecki
Rok wydania
2000
Oprawa
twarda
Liczba stron
132
ISBN10
3854527225
ISBN13
9783854527220
Seria
Ocena
4 z 5
Opis
Herbe Landschaften und liebliche Gegenden, karge, weite Landstriche ohne Brunnen, ohne Dorf, dann wieder pittoreske Orte, hin zu den tückischen Pyrenäen - 1500 km lang ist der Fußweg von Mittelfrankreich nach Santiago de Compostela, der mythische Jakobsweg oder "Camino de Santiago". Es sind zwei Monate Fußmarsch, an dessen Ende der Wanderer oder Pilger noch einmal auf eine harte Probe gestellt wird in der ungastlichen Meseta. Diese Wanderung, die Rene Freund in einem sehr persönlichen Tagebuch nachzeichnet, bedeutet emotionale Wechselbäder von euphorischem Glücksgefühl über die Faszination der Landschaft und das Hinauswachsen über die eigenen Kräfte bis hin zur Wut über den eigenen "Masochismus" und zu physischen wie psychischen Krisen. Denn anders als bei den üblichen Reiseformen ist der Wanderer den Launen der Natur, der Sonne, dem Regen, dem Wind, der Einsamkeit - und nicht zuletzt seinen eigenen Gedanken ausgesetzt.Rene Freunds Perspektive, die durchaus keine katholische i st, vereint wohldosiert die Objektivität des aufmerksamen Beobachters mit der Begeisterung des jeden Tag neu Aufbrechenden, das Feingefühl des Naturliebhabers mit teils ironisch gebrochener sachlicher Darstellung. So macht er den Leser zum Begleiter und läßt ihn die Ängste, Nöte und Freuden der modernen Pilger miterleben.