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Spiel ohne Gnade

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  • 189 stron
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Rez.: Stephans Mutter pflegt eine manische Neigung, jung und schön bleiben zu wollen. Ein Diätprogramm jagt das andere, desgleichen Herzrhythmusstörungen und Migräneanfälle. Nach der Flucht des Vaters muss der 20-Jährige als Bewunderer und Krankenpfleger herhalten. Mit liebevoll verhülltem Despotismus schürt die Mutter Schuldgefühle. Freundinnen werden rigoros vergrault. Ablenkung findet Stephan beim Automatenspiel, dem er bald gnadenlos bis hin zur Beschaffungskriminalität verfällt. Die Autorin weiß stringent zu erzählen und ein bedrückendes Psychogramm von Abhängigkeit aufzuzeigen. Die Verknüpfung zwischen Automatensucht und Mutterdespotismus jedoch überzeugt nicht. Hölzerne Dialoge und aufgesetzte Parabeln nerven zunehmend. Die Handlungsführung ist schlecht nachvollziehbar, und das abrupte Ende lässt einen irritierten Leser zurück. Ein skizzenhafter Roman zu einem unterbesetzten Thema, der eine Reinschrift verdient hätte.

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Spiel ohne Gnade, Heidi Hassenmüller

Język
Rok wydania
1999
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Spiel ohne Gnade
Język
niemiecki
Wydawca
Ellermann
Rok wydania
1999
Oprawa
twarda
Liczba stron
189
ISBN10
3770730933
ISBN13
9783770730933
Seria
Tagi
Ocena
3,65 z 5
Opis
Rez.: Stephans Mutter pflegt eine manische Neigung, jung und schön bleiben zu wollen. Ein Diätprogramm jagt das andere, desgleichen Herzrhythmusstörungen und Migräneanfälle. Nach der Flucht des Vaters muss der 20-Jährige als Bewunderer und Krankenpfleger herhalten. Mit liebevoll verhülltem Despotismus schürt die Mutter Schuldgefühle. Freundinnen werden rigoros vergrault. Ablenkung findet Stephan beim Automatenspiel, dem er bald gnadenlos bis hin zur Beschaffungskriminalität verfällt. Die Autorin weiß stringent zu erzählen und ein bedrückendes Psychogramm von Abhängigkeit aufzuzeigen. Die Verknüpfung zwischen Automatensucht und Mutterdespotismus jedoch überzeugt nicht. Hölzerne Dialoge und aufgesetzte Parabeln nerven zunehmend. Die Handlungsführung ist schlecht nachvollziehbar, und das abrupte Ende lässt einen irritierten Leser zurück. Ein skizzenhafter Roman zu einem unterbesetzten Thema, der eine Reinschrift verdient hätte.