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Der Weg zum Himmel

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In Zeiten großer Unsicherheit durch Krieg, Hungersnöte oder Epidemien suchten Menschen die Nähe Gottes. Reliquien, die materiellen Überreste von Heiligen, waren für Gläubige von zentraler Bedeutung, und viele unternahmen Pilgerfahrten zu Wallfahrtsorten, um in deren Nähe zu gelangen. Der Handel mit Heiltümern florierte, während Reliquien – oft unscheinbare Knochen oder Holzsplitter – in prächtigen Reliquiaren aufbewahrt wurden. Diese Reliquiare, gefertigt von den besten Künstlern mit den kostbarsten Materialien, verliehen den Reliquien eine besondere Bedeutung. Der Band zeigt herausragende Werke der Goldschmiedekunst, die oft durch kreative und kuriose Formen bestechen. Ein bemerkenswertes Beispiel ist der reich verzierte Schädel des Gründerabtes Durandus von Moissac aus dem 11. Jahrhundert, der die Präsenz des Stifters verkörpert. Der Autor beleuchtet das Phänomen der Reliquienverehrung umfassend und zieht Parallelen zu anderen Kulturen und Religionen, während er faszinierende Geschichten erzählt. Diese Betrachtungen bieten einen spannenden Einblick in einen wesentlichen Aspekt der mittelalterlichen Lebenswirklichkeit.

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Der Weg zum Himmel, Henk van Os

Język
Rok wydania
2001
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Der Weg zum Himmel
Język
niemiecki
Rok wydania
2001
Oprawa
twarda
Liczba stron
224
ISBN10
3795414067
ISBN13
9783795414061
Seria
Ocena
5 z 5
Opis
In Zeiten großer Unsicherheit durch Krieg, Hungersnöte oder Epidemien suchten Menschen die Nähe Gottes. Reliquien, die materiellen Überreste von Heiligen, waren für Gläubige von zentraler Bedeutung, und viele unternahmen Pilgerfahrten zu Wallfahrtsorten, um in deren Nähe zu gelangen. Der Handel mit Heiltümern florierte, während Reliquien – oft unscheinbare Knochen oder Holzsplitter – in prächtigen Reliquiaren aufbewahrt wurden. Diese Reliquiare, gefertigt von den besten Künstlern mit den kostbarsten Materialien, verliehen den Reliquien eine besondere Bedeutung. Der Band zeigt herausragende Werke der Goldschmiedekunst, die oft durch kreative und kuriose Formen bestechen. Ein bemerkenswertes Beispiel ist der reich verzierte Schädel des Gründerabtes Durandus von Moissac aus dem 11. Jahrhundert, der die Präsenz des Stifters verkörpert. Der Autor beleuchtet das Phänomen der Reliquienverehrung umfassend und zieht Parallelen zu anderen Kulturen und Religionen, während er faszinierende Geschichten erzählt. Diese Betrachtungen bieten einen spannenden Einblick in einen wesentlichen Aspekt der mittelalterlichen Lebenswirklichkeit.