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Briefe um das I. Vaticanum

Aus der Korrespondenz des Konzilssekretärs Bischof Feßler von St. Pölten 1869-1872

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Joseph Feßler, Bischof von St. Pölten wurde 1869 von Pius IX. zum Sekretär des bevorstehenden 1. Vatikanischen Konzils benannt. Seit 1852 Professor des Kirchenrechts und der Kirchengeschichte an der Universität Wien, hatte Feßler den Ruf eines hervorragenden Fachmanns in beiden Disziplinen erworben. Darüber hinaus trat er in zunehmendem Maße auch als Kirchenpolitiker in Erscheinung. Kriterium für die Auswahl der hier vorgelegten Korrespondenz war der Bezug auf das Konzil und die nachkonziliare Entwicklung. Im Zentrum steht die Auseinandersetzung mit dem Prager Kirchenrechtler Johann Friedrich von Schulte, der gegen die Lehre des Konzils vom Universalprimat und die lehramtliche Unfehlbarkeit des Papstes argumentierte. Feßler erhielt eine Reihe von Dankschreiben für seine darauf antwortenden Schriften, die interessante Einblicke in Meinung und Stimmungslage ihrer Absender gestatten. Die hier edierten Briefe werfen auch ein erhellendes Licht auf die menschlichen Beziehungen zwischen den auf dem Konzil einander gegenüberstehenden 'Lagern'. Deutlich ist zu erkennen, daß selbst ehemalige Definitionsgegner ungeachtet ihrer Parteinahme während des Konzils nach dessen Ende in unbezweifelbarer Loyalität zu Papst und Konzil standen.

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Briefe um das I. Vaticanum, Walter Brandmüller

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Rok wydania
2005
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Briefe um das I. Vaticanum
Podtytuł
Aus der Korrespondenz des Konzilssekretärs Bischof Feßler von St. Pölten 1869-1872
Język
włoski
Wydawca
Schöningh
Rok wydania
2005
Oprawa
twarda
Liczba stron
178
ISBN10
3506713590
ISBN13
9783506713599
Seria
Tagi
Opis
Joseph Feßler, Bischof von St. Pölten wurde 1869 von Pius IX. zum Sekretär des bevorstehenden 1. Vatikanischen Konzils benannt. Seit 1852 Professor des Kirchenrechts und der Kirchengeschichte an der Universität Wien, hatte Feßler den Ruf eines hervorragenden Fachmanns in beiden Disziplinen erworben. Darüber hinaus trat er in zunehmendem Maße auch als Kirchenpolitiker in Erscheinung. Kriterium für die Auswahl der hier vorgelegten Korrespondenz war der Bezug auf das Konzil und die nachkonziliare Entwicklung. Im Zentrum steht die Auseinandersetzung mit dem Prager Kirchenrechtler Johann Friedrich von Schulte, der gegen die Lehre des Konzils vom Universalprimat und die lehramtliche Unfehlbarkeit des Papstes argumentierte. Feßler erhielt eine Reihe von Dankschreiben für seine darauf antwortenden Schriften, die interessante Einblicke in Meinung und Stimmungslage ihrer Absender gestatten. Die hier edierten Briefe werfen auch ein erhellendes Licht auf die menschlichen Beziehungen zwischen den auf dem Konzil einander gegenüberstehenden 'Lagern'. Deutlich ist zu erkennen, daß selbst ehemalige Definitionsgegner ungeachtet ihrer Parteinahme während des Konzils nach dessen Ende in unbezweifelbarer Loyalität zu Papst und Konzil standen.