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Religiöse Philosophie und philosophische Religion der frühen Kaiserzeit

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  • 418 stron
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In der frühen Kaiserzeit werden Traditionen der gelebten Religion als Quelle philosophischen Denkens interpretiert. Heilige Erzählungen, Riten und Kultgegenstände reflektieren göttliche Wahrheit und eröffnen Erkenntnis, die wahres Leben verspricht. Philosophische Weltdeutung stützt sich auf religiöse Traditionen als letzten Erkenntnisgrund. Diese Verschmelzung religiöser und philosophischer Diskurse, besonders im Platonismus jüdischer, christlicher und pagan-religiöser Provenienz, führt zu kreativen Neudeutungen in beiden Bereichen. Der Tagungsband bietet ein Panorama der religiös-philosophischen Literatur der frühen Kaiserzeit, präsentiert von Fachleuten aus Klassischer Philologie, Theologie, Religionswissenschaft, Judaistik und Philosophiegeschichte. Die Beiträge decken eine Vielzahl von religiös-kulturellen Herkunftsbereichen, Sprachgrenzen und Literaturgattungen ab, von paganer griechischer und lateinischer Literatur über hellenistisch-jüdische und neutestamentliche Texte bis hin zu Qumran sowie gnostischem und hermetischem Schrifttum. Ergänzt werden diese durch exemplarische Studien zu Autoren und Texten wie Philon von Alexandria, Plutarch, dem Johannesevangelium und Klemens von Alexandria. Die Beiträge stammen von der „Impulstagung“ des Projekts Ratio Religionis im Februar 2007 an der Georg-August-Universität Göttingen, und wichtige Quellentexte werden am Schluss zweisprachig präsentiert.

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Religiöse Philosophie und philosophische Religion der frühen Kaiserzeit, Rainer Hirsch Luipold

Język
Rok wydania
2009
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Religiöse Philosophie und philosophische Religion der frühen Kaiserzeit
Język
niemiecki
Rok wydania
2009
Oprawa
miękka
Liczba stron
418
ISBN10
3161495934
ISBN13
9783161495939
Seria
Opis
In der frühen Kaiserzeit werden Traditionen der gelebten Religion als Quelle philosophischen Denkens interpretiert. Heilige Erzählungen, Riten und Kultgegenstände reflektieren göttliche Wahrheit und eröffnen Erkenntnis, die wahres Leben verspricht. Philosophische Weltdeutung stützt sich auf religiöse Traditionen als letzten Erkenntnisgrund. Diese Verschmelzung religiöser und philosophischer Diskurse, besonders im Platonismus jüdischer, christlicher und pagan-religiöser Provenienz, führt zu kreativen Neudeutungen in beiden Bereichen. Der Tagungsband bietet ein Panorama der religiös-philosophischen Literatur der frühen Kaiserzeit, präsentiert von Fachleuten aus Klassischer Philologie, Theologie, Religionswissenschaft, Judaistik und Philosophiegeschichte. Die Beiträge decken eine Vielzahl von religiös-kulturellen Herkunftsbereichen, Sprachgrenzen und Literaturgattungen ab, von paganer griechischer und lateinischer Literatur über hellenistisch-jüdische und neutestamentliche Texte bis hin zu Qumran sowie gnostischem und hermetischem Schrifttum. Ergänzt werden diese durch exemplarische Studien zu Autoren und Texten wie Philon von Alexandria, Plutarch, dem Johannesevangelium und Klemens von Alexandria. Die Beiträge stammen von der „Impulstagung“ des Projekts Ratio Religionis im Februar 2007 an der Georg-August-Universität Göttingen, und wichtige Quellentexte werden am Schluss zweisprachig präsentiert.