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Er rührte an den Schlaf der Welt. Ernst Busch

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Ernst Busch (1900–1980) war ein herausragender Bühnenstar des 20. Jahrhunderts in Deutschland, bekannt für seine rebellische Aura und als Ikone der Linken. Berühmt wurde er 1930 als Moritatensänger in der „Dreigroschenoper“ und legendär als singender Truppenbetreuer im Spanischen Bürgerkrieg. Sein Lied „Die Partei hat immer recht“ machte ihn berüchtigt. Busch bewegte sich stets auf der Gratwanderung zwischen Kunst und Politik, Ideologie und Entertainment, indem er Propaganda-Parolen, Shakespeare, Kästner-Gedichte und Chansons von Tucholsky/Eisler interpretierte. Sein Publikum war fasziniert von seiner metallenen Stimme und verlieh ihm Titel wie „Barrikaden-Caruso“ und „Rote Nachtigall“. Er begann als Werftarbeiter in Kiel, wurde Theaterschauspieler bei Piscator in Berlin und erlangte Ruhm als Kabarett-, Kino- und Schallplattenstar in der späten Weimarer Republik. Busch war ein Rhapsode des antifaschistischen Widerstands im Exil, Gefangener des Naziregimes und Gründer der ersten Schallplattenfirma der DDR. Er war ein international gefeierter Brecht-Schauspieler und Kultfigur der westdeutschen 68er. Seine Fans reichten von Heinrich Mann bis zu den Punks der Hamburger Hausbesetzerszene. Jochen Voit beleuchtet in seiner Biographie diese facettenreiche Persönlichkeit und ihre Epoche.

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Er rührte an den Schlaf der Welt. Ernst Busch, Jochen Voit

Język
Rok wydania
2010
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Er rührte an den Schlaf der Welt. Ernst Busch
Język
niemiecki
Wydawca
Aufbau
Rok wydania
2010
Oprawa
twarda
Liczba stron
515
ISBN10
3351027168
ISBN13
9783351027162
Seria
Tagi
Ocena
3,75 z 5
Opis
Ernst Busch (1900–1980) war ein herausragender Bühnenstar des 20. Jahrhunderts in Deutschland, bekannt für seine rebellische Aura und als Ikone der Linken. Berühmt wurde er 1930 als Moritatensänger in der „Dreigroschenoper“ und legendär als singender Truppenbetreuer im Spanischen Bürgerkrieg. Sein Lied „Die Partei hat immer recht“ machte ihn berüchtigt. Busch bewegte sich stets auf der Gratwanderung zwischen Kunst und Politik, Ideologie und Entertainment, indem er Propaganda-Parolen, Shakespeare, Kästner-Gedichte und Chansons von Tucholsky/Eisler interpretierte. Sein Publikum war fasziniert von seiner metallenen Stimme und verlieh ihm Titel wie „Barrikaden-Caruso“ und „Rote Nachtigall“. Er begann als Werftarbeiter in Kiel, wurde Theaterschauspieler bei Piscator in Berlin und erlangte Ruhm als Kabarett-, Kino- und Schallplattenstar in der späten Weimarer Republik. Busch war ein Rhapsode des antifaschistischen Widerstands im Exil, Gefangener des Naziregimes und Gründer der ersten Schallplattenfirma der DDR. Er war ein international gefeierter Brecht-Schauspieler und Kultfigur der westdeutschen 68er. Seine Fans reichten von Heinrich Mann bis zu den Punks der Hamburger Hausbesetzerszene. Jochen Voit beleuchtet in seiner Biographie diese facettenreiche Persönlichkeit und ihre Epoche.