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Fluchtpunkt 1941

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1941: Das meint den Beginn der Shoah mit der Inbetriebnahme der ersten Vernichtungslager und mit Pogromen, Massenerschießungen und Massenmorden, durchgeführt von SS-Einsatzgruppen und Wehrmachtstruppen in Polen und der UdSSR. Wenn man die deutsche Geschichte mit diesem einen statt anderer möglicher Fluchtpunkte betrachtet, dann stellt sich die Kernfrage wieder und neu: Welche Kontinuitäten der deutschen Geschichte führten zum Holocaust, welche Gründe und Vorgeschichten hat der Sturz in die Barbarei, wie konnte es geschehen, dass Deutsche zu Massenmördern wurden und eine Mehrheit von Deutschen zum Teil wissentlich, zum Teil halbbewusst duldend Komplizen dieses Völkermords waren? Vor über zehn Jahren hat der amerikanische Politologe Daniel J. Goldhagen diese Hauptfrage der Zeitgeschichte mit seiner These vom spezifisch deutschen eliminatorischen Antisemitismus beantwortet, und er stieß damit sowohl eine heftige öffentliche Diskussion an als auch auf fachliche Kritik. Aus fundiert historischer Perspektive versucht Helmut Walser Smith zu erklären, wie es in Deutschland zum Verlust der Menschlichkeit kommen konnte und welche Ideologien mit langen Traditionen – Nationalismus, Antisemitismus, Rassismus – diesen Zusammenbruch, der 1941 geschehen war, ermöglichten.

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Fluchtpunkt 1941, Helmut Walser Smith

Język
Rok wydania
2010
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Fluchtpunkt 1941
Język
niemiecki
Wydawca
Reclam
Rok wydania
2010
Oprawa
twarda
Liczba stron
326
ISBN10
3150107342
ISBN13
9783150107348
Seria
Oryginalna nazwa
The continuities of German history
Ocena
5 z 5
Opis
1941: Das meint den Beginn der Shoah mit der Inbetriebnahme der ersten Vernichtungslager und mit Pogromen, Massenerschießungen und Massenmorden, durchgeführt von SS-Einsatzgruppen und Wehrmachtstruppen in Polen und der UdSSR. Wenn man die deutsche Geschichte mit diesem einen statt anderer möglicher Fluchtpunkte betrachtet, dann stellt sich die Kernfrage wieder und neu: Welche Kontinuitäten der deutschen Geschichte führten zum Holocaust, welche Gründe und Vorgeschichten hat der Sturz in die Barbarei, wie konnte es geschehen, dass Deutsche zu Massenmördern wurden und eine Mehrheit von Deutschen zum Teil wissentlich, zum Teil halbbewusst duldend Komplizen dieses Völkermords waren? Vor über zehn Jahren hat der amerikanische Politologe Daniel J. Goldhagen diese Hauptfrage der Zeitgeschichte mit seiner These vom spezifisch deutschen eliminatorischen Antisemitismus beantwortet, und er stieß damit sowohl eine heftige öffentliche Diskussion an als auch auf fachliche Kritik. Aus fundiert historischer Perspektive versucht Helmut Walser Smith zu erklären, wie es in Deutschland zum Verlust der Menschlichkeit kommen konnte und welche Ideologien mit langen Traditionen – Nationalismus, Antisemitismus, Rassismus – diesen Zusammenbruch, der 1941 geschehen war, ermöglichten.