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Vomperloch

Ein Deserteursstück

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TIROL, 1943–1945: DRAMATISCHE JAHRE IN DER ABGESCHIEDENHEIT EINES ALPENTALS Ein DESERTEURSLAGER in einem engen, schwer zugänglichen Seitental in Tirol in den LETZTEN ZWEI JAHREN DES ZWEITEN WELTKRIEGES: Im sogenannten „Vomperloch“ harrt eine GRUPPE GEFLOHENER WEHRMACHTSSOLDATEN unter harschen Bedingungen und geplagt von der steten Angst vor dem Entdecktwerden bis zum Kriegsende aus. Um das Schicksal jener Menschen sichtbar zu machen, lässt Mitterer in der Abgeschiedenheit dieser kargen Landschaft MENSCHEN MIT GROSSEN GEGENSÄTZEN aufeinandertreffen: DER SS-MANN, DER LANDARBEITER, DER PRIESTER, DER KOMMUNIST, DER POLNISCHE ZWANGSARBEITER UND DIE JUNGBÄUERIN, DIE MIT DEM POLEN EINE LIEBSCHAFT HAT. ERST GEFEIERTE „PARTISANEN“, DANN GEÄCHTETE „DESERTEURE“ Im WIDERSTANDSNARRATIV waren Deserteure mitunter noch als PARTISANEN IM KAMPF GEGEN DAS HITLER-REGIME gefeiert worden. Im Laufe der Zeit überwog jedoch wieder das STIGMA DER DESERTION. Das Stück gibt all jenen eine Stimme, die bis heute - meist vergeblich - AUF IHRE REHABILITIERUNG WARTEN. FELIX MITTERER WIDMET SICH DEN AUSSENSEITERN UND EINZELGÄNGERN Mitterers Blick gilt wie so oft den AUSSENSEITERN, den SOZIAL RANDSTÄNDIGEN und jenen, die den Mut aufbringen, GEGEN DEN STROM ZU SCHWIMMEN. Wer, wenn nicht er, kann die Geschichte der Deserteure vom Vomperloch - und damit aller DAMALIGEN, HEUTIGEN UND ZUKÜNFTIGEN „FAHNENFLÜCHTIGEN“ - erzählen.

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Vomperloch, Felix Mitterer

Język
Rok wydania
2018
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Vomperloch
Podtytuł
Ein Deserteursstück
Język
niemiecki
Rok wydania
2018
Oprawa
miękka
Liczba stron
93
ISBN10
3709979064
ISBN13
9783709979068
Seria
Tagi
Teatr
Ocena
4 z 5
Opis
TIROL, 1943–1945: DRAMATISCHE JAHRE IN DER ABGESCHIEDENHEIT EINES ALPENTALS Ein DESERTEURSLAGER in einem engen, schwer zugänglichen Seitental in Tirol in den LETZTEN ZWEI JAHREN DES ZWEITEN WELTKRIEGES: Im sogenannten „Vomperloch“ harrt eine GRUPPE GEFLOHENER WEHRMACHTSSOLDATEN unter harschen Bedingungen und geplagt von der steten Angst vor dem Entdecktwerden bis zum Kriegsende aus. Um das Schicksal jener Menschen sichtbar zu machen, lässt Mitterer in der Abgeschiedenheit dieser kargen Landschaft MENSCHEN MIT GROSSEN GEGENSÄTZEN aufeinandertreffen: DER SS-MANN, DER LANDARBEITER, DER PRIESTER, DER KOMMUNIST, DER POLNISCHE ZWANGSARBEITER UND DIE JUNGBÄUERIN, DIE MIT DEM POLEN EINE LIEBSCHAFT HAT. ERST GEFEIERTE „PARTISANEN“, DANN GEÄCHTETE „DESERTEURE“ Im WIDERSTANDSNARRATIV waren Deserteure mitunter noch als PARTISANEN IM KAMPF GEGEN DAS HITLER-REGIME gefeiert worden. Im Laufe der Zeit überwog jedoch wieder das STIGMA DER DESERTION. Das Stück gibt all jenen eine Stimme, die bis heute - meist vergeblich - AUF IHRE REHABILITIERUNG WARTEN. FELIX MITTERER WIDMET SICH DEN AUSSENSEITERN UND EINZELGÄNGERN Mitterers Blick gilt wie so oft den AUSSENSEITERN, den SOZIAL RANDSTÄNDIGEN und jenen, die den Mut aufbringen, GEGEN DEN STROM ZU SCHWIMMEN. Wer, wenn nicht er, kann die Geschichte der Deserteure vom Vomperloch - und damit aller DAMALIGEN, HEUTIGEN UND ZUKÜNFTIGEN „FAHNENFLÜCHTIGEN“ - erzählen.