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Waldviertel

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„Weltalte Landschaft“ nannte der Dichter Wilhelm Franke das Waldviertel, ein raues Hochplateau im Nordwesten Niederösterreichs, das ein archaisch-magisches Antlitz aufweist. Moosbewachsene Steingiganten und düstere Wälder bewahren uralte Geheimnisse, während bizarre Burgruinen und verschwundene Dörfer Rätsel aufgeben. Seltsame Sagengestalten bevölkern die geheimnisvollen Wälder und nebelverhangenen Felder, die eine außergewöhnliche „Gedächtnislandschaft“ bilden, die den Menschen urbaner Zivilisation in ihren Bann zieht. Johannes Sachslehner verfolgt die Verbindung von Mythos und Landschaft und widmet sich der Erinnerungskraft seiner Orte, abseits esoterischer Spekulation. Er lässt Überlieferungen zu Wort kommen, die Leid und Not der Bevölkerung, den Kampf ums Überleben in der „Heimat ärmstem Land“ und den Widerstand gegen die Obrigkeit widerspiegeln. Die „Mystik“ des Waldviertels, dokumentiert durch Robert Bouchals beeindruckende Fotografien, entspringt der Wucht der Erinnerungen, die über den stillen Wäldern und alten Gemäuern liegen. Diese Erinnerungen verbinden das Vergangene mit dem Metaphysischen der Gegenwart und zeigen so manches Klischee in neuem Licht. Das Buch zeichnet ein packendes Porträt des „Viertel Obermannhartsberg“.

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Waldviertel, Johannes Sachslehner

Język
Rok wydania
2002
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Waldviertel
Język
niemiecki
Rok wydania
2002
Oprawa
twarda
ISBN10
3990242148
ISBN13
9783990242148
Seria
Opis
„Weltalte Landschaft“ nannte der Dichter Wilhelm Franke das Waldviertel, ein raues Hochplateau im Nordwesten Niederösterreichs, das ein archaisch-magisches Antlitz aufweist. Moosbewachsene Steingiganten und düstere Wälder bewahren uralte Geheimnisse, während bizarre Burgruinen und verschwundene Dörfer Rätsel aufgeben. Seltsame Sagengestalten bevölkern die geheimnisvollen Wälder und nebelverhangenen Felder, die eine außergewöhnliche „Gedächtnislandschaft“ bilden, die den Menschen urbaner Zivilisation in ihren Bann zieht. Johannes Sachslehner verfolgt die Verbindung von Mythos und Landschaft und widmet sich der Erinnerungskraft seiner Orte, abseits esoterischer Spekulation. Er lässt Überlieferungen zu Wort kommen, die Leid und Not der Bevölkerung, den Kampf ums Überleben in der „Heimat ärmstem Land“ und den Widerstand gegen die Obrigkeit widerspiegeln. Die „Mystik“ des Waldviertels, dokumentiert durch Robert Bouchals beeindruckende Fotografien, entspringt der Wucht der Erinnerungen, die über den stillen Wäldern und alten Gemäuern liegen. Diese Erinnerungen verbinden das Vergangene mit dem Metaphysischen der Gegenwart und zeigen so manches Klischee in neuem Licht. Das Buch zeichnet ein packendes Porträt des „Viertel Obermannhartsberg“.