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Sociology and Ethnography in East-Central and South-East Europe: Scientific Self-Description in State Socialist Countries

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  • 308 stron
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Der Alltag in kommunistischen Regimen galt lange als gut gehütetes Geheimnis. Während die Alltagsgeschichte in der Forschung an Bedeutung gewonnen hat, bleibt die Untersuchung der Wissenschaften, die sich mit dem „realen Leben“ beschäftigen, wie Ethnologie und Soziologie, weitgehend unerforscht. Der vorliegende Band zielt darauf ab, diese Lücke zu schließen. Die Beiträge untersuchen die Geschichte der Ethnografie und Soziologie unter dem Staatssozialismus und beleuchten die wissenschaftlichen Selbstbeschreibungen sozialistischer Gesellschaften. Die Autoren diskutieren die komplexe Beziehung zwischen dem Partei-Staat und der akademischen Ethnografie sowie Soziologie. Sie analysieren den Einfluss von Ideologie und Politik auf beide Disziplinen und verfolgen die Entwicklung ihrer Hauptforschungsparadigmen. Während sie die Einschränkungen der Ethnografie und Soziologie aufgrund politischer Zwänge beschreiben, heben sie auch die Errungenschaften beider Disziplinen hervor. Ihre Forschungsergebnisse zeigen eine signifikante Diskrepanz zwischen Ideologie und „Realität“. Diese Erkenntnisse bieten eine wertvolle Grundlage für einen kritischen historischen Ansatz in der aktuellen Forschung zum Alltag unter dem Staatssozialismus.

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Sociology and Ethnography in East-Central and South-East Europe: Scientific Self-Description in State Socialist Countries, Martin Schulze Wessel, Ulf Brunnbauer, Claudia Kraft

Język
Rok wydania
2011
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Sociology and Ethnography in East-Central and South-East Europe: Scientific Self-Description in State Socialist Countries
Język
angielski
Wydawca
Oldenbourg
Rok wydania
2011
Oprawa
twarda
Liczba stron
308
ISBN10
3486704613
ISBN13
9783486704617
Seria
Tagi
Opis
Der Alltag in kommunistischen Regimen galt lange als gut gehütetes Geheimnis. Während die Alltagsgeschichte in der Forschung an Bedeutung gewonnen hat, bleibt die Untersuchung der Wissenschaften, die sich mit dem „realen Leben“ beschäftigen, wie Ethnologie und Soziologie, weitgehend unerforscht. Der vorliegende Band zielt darauf ab, diese Lücke zu schließen. Die Beiträge untersuchen die Geschichte der Ethnografie und Soziologie unter dem Staatssozialismus und beleuchten die wissenschaftlichen Selbstbeschreibungen sozialistischer Gesellschaften. Die Autoren diskutieren die komplexe Beziehung zwischen dem Partei-Staat und der akademischen Ethnografie sowie Soziologie. Sie analysieren den Einfluss von Ideologie und Politik auf beide Disziplinen und verfolgen die Entwicklung ihrer Hauptforschungsparadigmen. Während sie die Einschränkungen der Ethnografie und Soziologie aufgrund politischer Zwänge beschreiben, heben sie auch die Errungenschaften beider Disziplinen hervor. Ihre Forschungsergebnisse zeigen eine signifikante Diskrepanz zwischen Ideologie und „Realität“. Diese Erkenntnisse bieten eine wertvolle Grundlage für einen kritischen historischen Ansatz in der aktuellen Forschung zum Alltag unter dem Staatssozialismus.